Nö: Stundenlange Sperre der A4 nach Unfall mit mehreren Fahrzeugen

BRUCK AN DER LEITHA (NÖ): Am 22. September 2015 rückte die Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Leitha um 12:10 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz auf die A4 Ost Autobahn aus. Nach einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Lkw dauerten die Berge- und Aufräumarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Wien rund vier Stunden.

Beim Knoten Fischamend war es um die Mittagszeit zu einem Zusammenstoß zweier PKW gekommen, in dessen Folge sich rasch ein Stau bildete. Dieser wurde rund 1,5 km vor der Ausfahrt Fischamend zum Schauplatz einer weiteren Kollision, in die zwei Sattelzüge und eine Sattelzugmaschine verwickelt waren.

Das vorderste der Schwerfahrzeuge, ein mit Maiskörnern beladener Sattelzug, blieb als einziges fahrbereit und konnte seine Fahrt selbstständig fortsetzen, die beiden anderen LKWs wurden bei dem Zusammenstoß derart an der Hinterachse bzw. Radaufhängung beschädigt, dass eine Bergung durch die Feuerwehr und eine private Firma notwendig war. Bei dem Unfall waren rund 150 Liter Dieselkraftstoff ausgeflossen, der von den Feuerwehrmitgliedern mit ausreichender Menge Ölbindemittel gebunden wurde, um Fahrbahn und Erdreich vor Verschmutzung zu bewahren bzw. zu reinigen.

Der Unfall forderte keine Verletzten. Die Unfallstelle Richtung Wien war aufgrund der aufwändigen Bergearbeiten über längere Zeit nicht passierbar, der Rückstau reichte bis Parndorf zurück. Die Zufahrt der Einsatzfahrzeuge aus Bruck an der Leitha bis zur Unfallstelle gestaltete sich äußerst schwierig. Zahlreiche LKW- wie auch PKW-Lenker hielten sich nicht an die vorgeschriebenen Regelungen zur Bildung der Rettungsgasse und blockierten durch ihr Fehlverhalten die anrückenden Feuerwehrfahrzeuge. Zum Teil musste auch über die gesperrte Richtungsfahrbahn Wien gegen die Fahrtrichtung zugefahren werden.

FF Bruck an der Leitha

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