Deutschland: Segelboot gekentert, Mastspitze steckt im Schlamm fest, 71-jähriger Wassersportler hält sich an Bordwand fest

ESSEN (DEUTSCHLAND): Zu Mittag des 1. Oktober 2015 ist ein 71 Jahre alter erfahrener Segler in Essen von einer Windböe erwischt worden und gekentert. Der Mann, der nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit seinem Schwertzugvogel (eine Bootsklasse) auf dem Baldeneysee segelt und die gefährlichen Fallwinde kennt, schaffte es nicht, das Boot aus eigener Kraft wieder aufzurichten.

Auch, weil die Spitze des knapp sieben Meter langen Mastes im Schlamm steckte. Ein Segelkamerad eines anderen Vereines, der sich noch am Ufer befand, weil er selbst gerade ablegen wollte, erkannte die Situation und kam dem mit einem Rettungskragen geschützten Mann zu Hilfe. Gemeinsam richteten sie das Boot auf und ließen es zum Ufer treiben. Am Seaside-Beach konnten sie anlanden. Der 71-jährige war zwar durchnässt, ansonsten aber unverletzt.
Die Feuerwehr lenzte das vollgelaufene Boot mit einer Tauchpumpe, machte es vor Ort fest und brachte den Unglücksvogel zum Heimatverein am östlichen Ende des Sees zurück. Resümee: Die Fallwinde am Baldeneysee sind nicht zu unterschätzen und ein angelegter Rettungskragen hilft in solchen Situationen, einen kühlen und vor allem trockenen Kopf zu bewahren.

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