Deutschland: Sieben Rauchgasverletzte bei nächtlichem Wohnungsfeuer in Stuttgart

STUTTGART (DEUTSCHLAND): Über mehrere Notrufe wurde der Integrierten Leitstelle Stuttgart ab 03.19 Uhr des 1. Oktober 2015 ein piepsender Rauchmelder und Rauchgeruch in einem Mehrfamilienhaus in Stuttgart-Ost gemeldet. Ein Anrufer meldete bereits offene Flammen. Bewohnern des Wohnhauses, die ebenfalls durch die Rauchwarnmelder geweckt wurden, war bereits der Fluchtweg über den Treppenraum versperrt.

Umgehend wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die zuständige Freiwillige Feuerwehr, Sonderfahrzeuge und der Rettungsdienst alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im 2. Obergeschoß. Über der Brandwohnung waren mehrere Personen noch in ihren Wohnungen.

Versperrter Fluchtweg
Die Feuerwehr leitete umgehend einen Löschangriff mit zwei Löschrohren und mehreren Atemschutztrupps ein. Parallel wurde die Brandwohnung auf noch eingeschlossene Personen abgesucht. Bewohnern, denen der Fluchtweg über den Treppenraum durch die Rauchentwicklung versperrt war wurden anfangs in ihren Wohnungen durch Einsatzkräfte betreut und im Verlauf mit Fluchthauben über den Treppenraum gerettet.

Sieben Rauchgasverletzte
Alle betroffenen Personen wurden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und betreut. Zwei Personen wurden in ein Stuttgarter Krankenhaus zur weiteren Behandlung verbracht, konnten dieses aber nach kurzer Zeit bereits wieder verlassen. Bereits eine halbe Stunde nach Brandausbruch konnte Feuer aus gemeldet werden. Die betroffenen Wohnungen wurden mit Hochleistungslüftern noch umfangreich belüftet. Sieben Personen, darunter zwei Kleinkinder, erlitten bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung.

Berufsfeuerwehr Stuttgart

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