Nö: Vorweihnachtliches Geschenk für schwer erkrankten Jungfeuerwehrmann aus Alland

ALLAND (NÖ): Bezirksfeuerwehrkommandant u. Landesfeuerwehrrat Anton Kerschbaumer sowie weitere Funktionäre des Bezirksfeuerwehrkommandos Baden überbrachten dieser Tage seitens des Nö Landesfeuerwehrverbandes dem schwer erkrankten Jungfeuerwehrmann Manuel Dögl aus Alland ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Für seine in der Türkei geplante Delfintherapie konnte an seine Eltern ein namhafter Betrag zur Unterstützung überreicht werden.

Der heute 16-jährige Manuel kam am 24. April 1999 als Frühchen auf die Welt, mit 549g und 29,5 cm Größe. Seine Entwicklung war durchaus gut, bis zum 6. Lebensjahr. Er konnte sprechen, laufen, Rad fahren usw… Dann hat sich seine gesundheitliche Situation verschlechtert. Sprachstörungen und Gleichgewichtsstörungen traten plötzlich immer häufiger auf. Es ist eine fortschreitende Krankheit ohne Diagnose, die aber laut Ärzten nichts mit seiner Frühgeburt zu tun hat.
Manuel konnte vor einem Jahr nichts mehr essen, musste mit künstlicher Nahrung versorgt werden und konnte kaum mehr gehen. Dann bekam er eine tiefe Hirnstimulation (THS- engl. DBS Deep Brain Stimulation), die ihm das Leben ein wenig wieder verbesserte. Er kann wieder besser essen, muss aber jedoch im Liegen gefüttert werden. Seinen elektrischen Rollstuhl braucht er im Moment etwas weniger. Die Behandlungen lindern nur die Symptome, ändern aber nichts an der Krankheit.

Manuel ist trotz seines Leidenswegs ein fröhlicher Teenager, der am allerliebsten seine Freizeit bei der Feuerwehr verbringt. Er kommt aus einer Feuerwehrfamilie, denn sein Vater Herbert ist schon seit vielen Jahren aktives Mitglied bei der örtlichen freiwilligen Feuerwehr Alland, wo nun auch Manuel seit Herbst 2014 mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. „Manuel“ wird zwar schon das ganze Jahr mit unzähligen Therapien behandelt, aber mit der nun geplanten Delfintherapie erhofft man sich eine weitere Besserung.

Bezirks-Feuerwehrkommando Baden

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