Deutschland: Schulbus bei Büdingen umgestürzt – 18 Schulkinder verletzt

BÜDINGEN (DEUTSCHLAND): Ein Schulbus verunglückte am Morgen des 11. Dezember 2015 auf der Landstraße zwischen Büdingen-Dudenrod und Wolf. Insgesamt 19 Personen wurden dabei verletzt.

Um kurz nach sieben Uhr kam ein Schulbus auf der Landstraße 3195 zwischen den Büdinger Ortsteilen Dudenrod und Wolf in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Bus fuhr eine etwa vier Meter hohe Böschung hinunter und kippte um. In dem Bus befanden sich neben dem 49-jährigen Busfahrer 22 Schulkinder im Alter zwischen 10 und 17 Jahren. Warum der Bus von der Fahrbahn abkam ist noch völlig unklar. Die Fahrbahn der Landstraße, welche im Bereich der Unfallstelle durch ein Waldstück verläuft, war zum Unfallzeitpunkt feucht und rutschig. Ob die Unfallursache hierin zu sehen ist, eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Fahrers vorlag oder andere Umstände zu dem Unfall führten ist noch völlig unklar.

Ein Sachverständiger hat die Unfallstelle begutachtet. Mit einem Ergebnis der Untersuchung ist frühestens in den nächsten Tagen zu rechnen. Der Polizeihubschrauber kam zum Einsatz, um Luftbilder von der Unfallstelle zu fertigen, welche die Auswertungen unterstützen sollen. 18 der im Bus beförderten Schüler wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Vier weitere Schüler konnten unter Schock, aber unverletzt, an die Eltern übergeben werden. 14 der in die Krankenhäuser gebrachten Schüler konnten nach einer Versorgung wieder entlassen werden. Sie zogen sich Schürfwunden, Prellungen, Schleudertraumata und Schnittwunden zu. Vier Schüler wurden stationär aufgenommen. Es handelt sich um drei Mädchen und einen Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren.

Der Busfahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Er steht unter Schock und konnte noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Die Landstraße zwischen Dudenrod und Wolf musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Bergung des Busses läuft aktuell noch. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften der Büdinger Wehren vor Ort im Einsatz. Sie unterstützten neben den Bergungsarbeiten auch die Absuche rund um den Bus. Da es zum Unfallzeitpunkt noch dunkel war, musste die Umgebung mit einer Wärmebildkamera abgesucht werden, um auszuschließen, dass sich im Buschwerk noch verletzte Personen befanden. Auch die Untere Wasserschutzbehörde wurde eingeschaltet, da Betriebsstoffe aus dem Bus ausliefen.

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