Deutschland: Führungsgruppe Weingarten übt den Unwettererstfall in Zusammenarbeit mit der Feuerwehrleitstelle

WEINGARTEN (DEUTSCHLAND): Wenn schwere Unwetter über dem Landkreis wüten, ist die Feuerwehrleitstelle in Karlsruhe aufgrund der Vielzahl der Notrufe schnell an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Um die Leitstelle zu entlasten, wird in den jeweiligen Gemeinden im Landkreis ein so genanntes Führungshaus einrichten.

Diese Führungshäuser sind mit umfangreichen Kommunikationswegen, wie mehrere Telefon-, Fax- und Funkgeräte ausgestattet. Die anfallenden Einsätze werden von der Leitstelle per Fax an das Führungshaus gemeldet und durch die dort tätige örtliche Führungsgruppe erfasst, priorisiert und den einzelnen Fahrzeugen bzw. Einheiten zugewiesen.

Unwetterlage beübt
Aus diesem Grund wurde am Dienstag, 2. Februar 2016, eine solche Unwetterlage im Bereich Weingarten geübt. Hierzu wurde die Führungsgruppe der Feuerwehr Weingarten mit einem Übungsalarm zum Einrichten des Führungshauses alarmiert. Für die zahlreich benötigten eingehenden Notrufe, die für so eine Übung benötigt werden, wurden Einspieler der Feuerwehr Weingarten eingesetzt.
Bei größeren flächendeckenden Ereignissen wird auch die Feuerwehrleistelle in Karlsruhe mit Personal aufgestockt. So kommen zwei weitere Disponenten sowie die Leitstellenunterstützungsgruppe zum Einsatz. Von Seiten der Feuerwehrleistelle wurde die Übung des Führungshauses Weingarten auch als Übung für die Notrufannahme der Unterstützungsgruppe sowie die Verarbeitung der Aufträge durch die Disponenten genutzt.

30 Einsätze für die Übung
Für die Übung wurden zahlreiche Einsätze in der Feuerwehrleitstelle eingespielt die von der fünfköpfigen Unterstützungsgruppe erfasst wurden. Anschließend filterten die  Disponenten die Aufträge in verschiedenen Einsatzgebieten der jeweiligen zuständigen Feuerwehrwehren. Um dies realistisch üben zu können, waren auch Ereignisse in anderen Gemeinden zu erfassen wobei nur die Ereignisse in Weingarten letztendlich an das Führungshaus Weingarten zur Verarbeitung weitergeleitet wurden.
Dort wurden dann ungefähr an die 30 Einsätze von der achtköpfigen Führungsgruppe der Feuerwehr Weingarten unter ihrem Kommandanten Günther Sebold bearbeitet. Von der Aufnahme, Organisation, Zuteilung und fiktive Abarbeitung durch die Einheiten über Funk.
Die Übung wurde von der Seite der Feuerwehr Weingarten von Christian Martin und von Seiten der Leitstelle von Andreas Rottner geplant und organisiert.

Von beiden Seiten kann gesagt werden, dass die Übung ein voller Erfolg in der Zusammenarbeit zwischen Führungshaus und Leitstelle sowie die Arbeit innerhalb der Führungsgruppe war.

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