Oö: Mehrere Brandstellen bei Feuer in Wohnung in Molln

MOLLN (NÖ): Am 3. Mai 2016 um 18:03 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Molln zu einem kritischen Wohnhausbrand in die Bräugrabenstraße gerufen. Wenige Minuten nach der Alarmierung mittels Sirene, Pager und Handy traf das erste Löschfahrzeug (TLF-4.000) mit einem Atemschutz-Trupp am Wohngebäude ein.

Auf der Rückseite konnte zu diesem Zeitpunkt bereits starke Rauchentwicklung fetsgestelt werden. Eine Bewohnerin wurde im Eingangsbereich vorgefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht. In weiterer Folge wurde die Person dem Rettungsdienst aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung übergeben.

Weil die Eingangstür ins Schloss gefallen bzw. von der Bewohnerin zugezogen oder versperrt wurde, bahnte sich der erste Atemschutztrupp seinen Weg durch ein Fenster ins Gebäude und erkundete mittels Wärmebildkamera die Lage. Das gesamte Gebäude war über zwei Stockwerke massiv verraucht. Es wurden mehrere Brandstellen mittels Hochdruck-Strahlrohr und IFex-Löschgerät abgelöscht. Zusätzlich wurde sofort mit einer intensiven Beflüftung des Gebäudes durch die geöffnete Haustür begonnen.

Gemeinsam mit einem weiteren Atemschutztrupp wurde das gesamte Gebäude durchsucht – es wurden keine weiteren Personen vorgefunden. Aufgrund der der masiven Rauchentwicklung entstand sehr hoher Schachschaden – das Gebäude ist vorerst nicht bewohnbar.

Im Einsatz standen 36 Mitglieder der  FF Molln – davon 6 Atemschutzträger im Gebäude und 2 Atemschutztrupps (6 Mann) als Rettungs- und Reservetrupps – und fünf Fahrzeuge. Zudem wurden – wie bei jedem Wohnhausbrand in der Gemeinde vorgesehen – auch die anderen Feuerwehren des „Pflichtbereichs Molln“ (also des Gemeindegebiets – FF Breitenau, FF Frauenstein, FF Ramsau) alamiert. Somit standen 70 Feuerwehrmitglieder im Einsatz.

Die FF Molln konnte den Einsatz um 20:40 Uhr nach Reinigung und Versorgung der Schutzausrüstung und der Gerätschaften beenden.

Freiw. Feuerwehr Molln

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