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Deutschland: Unterstützung für Transport eines rund 300 kg schweren Patienten

VELBERT (DEUTSCHLAND): Außergewöhnliche Maßnahmen erforderte zu Mittag des 7. Juli 2016 ein Krankentransport, zu dem die hauptamtliche Wache von Velbert zwecks Tragehilfe alarmiert worden war. Ein 52-jähriger, nicht gehfähiger Patient sollte aus seiner Souterrain-Wohnung ins nahegelegene Helios Klinikum Niederberg gebracht werden.

An Tragehilfe im herkömmlichen Sinne war jedoch aufgrund des geschätzten Gewichts des Patienten von ca. 300 Kilogramm nicht zu denken. Um den Velberter zunächst ins Freie zu schaffen, wurde im Patientenzimmer mit Rüstholz und Baustützen ein Verbau erstellt. Über diese Auflage wurde der 52-Jährige mittels Schleifkorbtrage und untergelegten Schwerlasttragetüchern durch ein Fenster aus dem Zimmer und anschließend über eine Wiese zum bereitstehenden, aus Wuppertal angeforderten Schwerlast-Rettungswagen gezogen. Die hauptamtliche Wache begleitete danach den Transport, um auch im Klinikum bei der Übergabe des Patienten Tragehilfe zu leisten.

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