Stmk: 14. Juli 2016 → Unwetter-Bilanz „Tag 2″ der steirischen Feuerwehren

STEIERMARK: Von Mittwoch (13.7.) 0:00 Uhr bis heute Donnerstag (14.7.) 04:30 Uhr, wurden im Einsatzleitsystem der Landesleitzentrale Florian Steiermark (Lebring) in Summe 185 Einsätze erfasst, die sich wiederum in 25 Brand- und 160 technische Einsätze verteilen.

Von den 160 technischen Einsätzen entfielen 99 Unwettereinsätze in den letzten 28 Stunden. Zu diesen Einsätzen wurden 153 Feuerwehren alarmiert, die mit rund 1.300 Feuerwehrmännern und -frauen im Einsatz standen.

Schaut man sich die Zeitspanne des letzten Abend- und Nachtstunden (18:00 Uhr bis 04:30 Uhr) gesondert an, so ist durchaus ein Rücklauf der unwetterbezogenen Einsätze zu erkennen. (55 Gesamteinsätze, bei 47 alarmierten Feuerwehren). Hierbei waren 3 Brandeinsätze und 52 Technische Einsätze – davon 39 Unwettereinsätze ­ zu verzeichnen.

Grundsätzlich handelte es sich bei den Einsatztätigkeiten der letzten Stunden zumeist um Sicherungsarbeiten, um das Entfernen von entwurzelten Bäumen sowie um Pumparbeiten.

 

Aktuelle Einsätze

Aktuell stehen acht Feuerwehren im Einsatz (Stand 05:30 Uhr des 14. Juli 2016). Erwähnenswert ist ein kleinerer Murenabgang in der Kaiserau heute Früh, gegen 04:30 Uhr. Wie Feuerwehrkommandant Günter Plank von der FF Admont berichtet, ist hier die Kaiserauer Landesstraße zwischen Admont und Trieben auf einer Länge von ca. 20 bis 30 Metern – bis zu einem halben Meter Höhe – von einer Mure verlegt worden. Die Einsatzstelle, die derzeit nicht passierbar ist, wurde von der örtlichen Feuerwehr zur Behebung an die Straßenmeisterei übergeben.

Die Nachtstunden verliefen anlassbezogen ruhig. Im Moment ist, so die Mitteilung aus der Landesleitzentrale, wieder mit einem Anstieg der Notrufe zu rechnen. (Leute werden munter und melden Schäden, wie z.B. entwurzelte Bäume etc.).

 

Bilanz über zwei Unwettertage

Zieht man über beide Einsatztage Bilanz, so wurden die steirischen Feuerwehrmitglieder bisher zu 370 Unwettereinsätzen alarmiert. Dabei standen nach bisher erhaltenen Rückmeldungen, temporär (und in Summe) rund 2.500 „Florianis" im Dienst am Nächsten. Nahezu alle Landesteile waren mehr oder weniger stark von den Unwetterereignissen betroffen.

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