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Bayern: Benzingeruch in Hotel in München

MÜNCHEN (BAYERN): Rund 20 Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr waren am Nachmittag des 5. Oktober 2016 mehrere Stunden im Einsatz, um der Ursache einer stark erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration in einem Hotel auf den Grund zu gehen.

Mitarbeiter des Hotels hatten einen intensiven Benzingeruch in der Lobby des sechsstöckigen Hotels wahrgenommen und die Feuerwehr gerufen. Die unter schwerem Atemschutz vorgehenden Feuerwehrkräfte konnten eine erheblich überhöhte CO-Konzentration (Kohlenmonoxid) in den unteren Etagen des Hotels messen.
Nach intensiven Nachforschungen konnte schließlich das Notstromaggregat einer benachbarten Bar als Verursacher ausgemacht werden. Das Benzin betriebene Aggregat wurde nach einem Stromausfall in Betrieb genommen. Die Abgase drangen über einen unsachgemäß angebrachten Lüfter in Teile des Belüftungssystems im Hotel und verursachten so die stark erhöhten Raumluftwerte. Das Aggregat wurde umgehend außer Betrieb genommen.
Nach intensiven Lüftungsmaßnahmen und umfangreichen Messungen konnte der gefährdete Bereich wieder frei gegeben werden.

Berufsfeuerwehr München

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