Oö: Todesopfer bei Kollision Reisebus – Pkw in Bad Ischl: Unfallserie geht weiter

BAD ISCHL (OÖ): Am Freitagnachmittag, 31. Juli 2015, wurde die Freiwillige Feuerwehr Lauffen zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Aufgrund der Schwere des Unfalls wurden automatisch die FF Bad Ischl und die FF Pfandl mit alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge wurde das Ausmaß des Unfalls erst ersichtlich. Ein aus Bad Goisern kommender Pkw-Lenker kollidierte zuvor frontal mit einem vollbesetzten Reisebus. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw mehrere Meter über die Straße geschleudert und kam schließlich im Straßengraben zum Stillstand.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurden die schwer verletzten Personen im Auto bereits vom NEF Team Bad Ischl versorgt. Eine Person musste mittels hydraulischem Rettungsgerät von der FF Bad Ischl bzw. FF Pfandl herausgeschnitten werden. Leider verstarb die eingeklemmte Person noch an der Unfallstelle.

Der mit asiatischen Touristen besetzte Bus wurde von den Kameraden der FF Lauffen evakuiert und bis zum Eintreffen eines Ersatzbusses in das Depot der Feuerwehr Lauffen gebracht wo sich die geschockten Insassen erfrischen konnten und vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut wurden.

Die B145 war während des gesamten Einsatzes in beide Fahrtrichtungen gesperrt, wodurch sich bei dem starken Urlauberverkehr ein kilometerlangerStau bildete. Einsatzende 17:00 Uhr.
Von der FF Lauffen waren 19 Mann mit KRF und KLF, von der FF Bad Ischl 25 Mann mit KDO, SRF, RLF-A 2000 und TLF-A 4000 und von der FF Pfandl 32 Mann mit KDO, TLF-A 2000 und LFB-A im Einsatz. Ebenso standen ein NEF Team sowie drei Sanitätseinsatzwägen des Roten Kreuzes und mehrere Polizeistreifen im Einsatz.

Bad Ischler Feuerwehren

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