Deutschland: Vier Schwerverletzte nach Fahrzeuganprall an Tunnelwand in Stuttgart

STUTTGART (DEUTSCHLAND): Eine Passantin meldete um 01.53 Uhr des 15. Oktober 2016 über den Notruf 112 einen Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug gegen die Tunnelwand gefahren ist. Bis zu diesem Zeitpunkt war nicht geklärt ob sich in dem Pkw eine oder mehrere Insassen befanden.

Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle Stuttgart den zuständigen Löschzug der Feuerwache 2 sowie mehrere Rettungswagen Notärzte und das Krisen-Interventions-Team (KIT) und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (Orgl). Die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, trafen nur wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein.

Nach ersten Erkundungen handelte es sich um einen Kleinwagen, der mit vier Personen besetzt war. Dieser Pkw war frontal gegen das Tunnelportal gefahren und blieb zwischen zwei Betonsäulen, die sich am Tunnelportal befanden, stecken. Während der Rettungsdienst die Versorgung der Patienten vorbereitete, begann die Feuerwehr mit zwei hydraulischen Rettungssätzen von zwei Seiten die eingeschlossenen und bewusstlosen Personen aus dem Fahrzeug zu befreien.

Nach ca. 8 Minuten waren die ersten zwei Personen aus dem Fahrzeug befreit und wurden vom Rettungsdienst übernommen. Nur ca. 4 Minuten später wurden auch die letzten zwei Personen aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Die schwer verletzten Patienten wurden jeweils mit einem NAW auf die Schockräume der umliegenden Krankenhäuser verteilt.
Nach erfolgreicher Rettung der vier Personen aus dem verunfallten Pkw wurde durch die Feuerwehr noch auslaufende Betriebsstoffe an der Unfallstelle abgestreut und gebunden.

Berufsfeuerwehr Stuttgart

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