Oö: Zwölf Verletzte bei Austritt von Kohlenstoffmonoxid

FRAHAM (OÖ): In den Abendstunden des 18. Februar 2017 wurden die FF Fraham und die FF Steinholz zu einer CO–Messung in ein Mehrparteienwohnhaus alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort klagte bereits eine Bewohnerin über Atembeschwerden.

Sie wurde unmittelbar dem Rettungsdienst übergeben. Bevor mit der Kohlenmonoxid–Messung begonnen wurde, wurde unmittelbar eine Evakuierung des Wohnhauses durchgeführt. Da das Ausmaß des Gasaustrittes noch nicht abgeschätzt werden konnten, wurden Polizei, Linz AG, sowie weitere Rettungskräfte nachalarmiert.

Eine Messung des CO–Gehaltes ergab eine äußerst hohe vorhandene Konzentration des giftigen Gases. Die Ursache für die Entstehung des Atemgiftes ist vermutlich auf einen Defekt des Heizungssystems zurückzuführen. Nach der Erstversorgung der betroffenen Personen wurde die Wohnanlage nach Absprache mit dem Rauchfangkehrer belüftet.

Bei dem CO–Austritt in dem Wohnhaus kamen insgesamt zwölf Personen zu Schaden. Elf Personen wurden mit dem Rettungsdienst in ein nahegelgenes Krankenhaus überstellt. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehr konnte schlimmeres verhindert werden. 

FF Fraham laumat.at

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