Deutschland: Drei verletzte bei ausgedehntem Wohnhaus-Dachstuhlbrand in Essen

ESSEN (DEUTSCHLAND): Ein ausgedehnter Dachstuhlbrand hat am Nachmittag des 14. Februar 2019 in Essen-Schonnebeck ein Einfamilien-Reihenhaus unbewohnbar gemacht. Die Rauchsäule war bereits auf der Anfahrt deutlich zu erkennen, tiefschwarzer Rauch stieg kerzengerade in den Himmel.

Nachdem sich zwei Drehleitern in die enge Nebenstraße manövriert hatten, begannen die Löscharbeiten von der Vorder- und Rückseite des Hauses mit Satteldach. Ein weiterer Trupp ging durch die Haustür in das ausgebaute Dachgeschoss vor. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob sich die Flammen auf die benachbarten Häuser ausdehnen würden, deshalb wurde ein dritter Löschzug nachalarmiert, der aber nicht zum Einsatz kam.
Alle anwesenden Bewohner der insgesamt fünf Reihenhäuser waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit. Insgesamt mussten drei Erwachsene nach notärztlicher Versorgung mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung in Krankenhäuser transportiert werden. Zwei von ihnen, ein Mann und eine Frau (beide Mitte 40) lebten in dem Brandobjekt, eine weitere Dame in einem Nachbarhaus. Eine Mutter fand mit ihrem zwölfjährigen Sohn Unterschlupf in einem Rettungswagen, beide waren durch das Geschehen sichtlich geschockt.
Nachdem der Brand rasch unter Kontrolle gebracht war, waren mit 17.45 Uhr die letzten Brandnester gelöscht, das letzte Löschfahrzeug rückt ab. Gegen 20.00 Uhr erfolgte eine Brandnachschau.

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