D: Pkw klemmt zwischen zwei Lastwägen → schwer eingeklemmte Person auf BAB 5

KRONAU (DEUTSCHLAND): Im Baustellenbereich zwischen Kronau und Walldorf kam es am 1. Juli 2020 auf Höhe des Parkplatzes Lußhardt zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw zwischen zwei Lkw geriet. Der Pkw wurde massiv zwischen den Lkws zerdrückt und die Fahrerin schwer in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Der Beifahrer des Pkw und der aufgefahrene Lkw -Fahrer erlitten auch massive Verletzungen. Die Autobahn war mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt. In beiden Richtungen bildete sich zusammen ein fast 25 Kilometer langer Stau.

Am Mittwochmittag um 12:19 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall mit mehren eingeklemmten Personen auf die BAB 5 in Richtung Frankfurt gerufen. Zwischen Kronau und dem Walldorfer Kreuz ereignete sich im Baustellenbereich ein Auffahrunfall mit zwei LKW und einem PKW dazwischen. Die Feuerwehren Kronau und Waghäusel waren bereits auf der Anfahrt aber ein Durchkommen durch den sich bildenden Stau war sehr schwierig. Daher wurde die Bruchsaler Feuerwehr hinzu alarmiert. Die Rettungsfahrzeuge mussten nachdem die Fahrtrichtung nach Süden für den Verkehr gesperrt war über die Notöffnungen entgegen der Fahrtrichtung anfahren. Ebenso wurde über den Baustellenbereich entgegen der Fahrbahn die Einsatzstelle angefahren.

Der mit zwei Personen besetzte Pkw wurde massiv zwischen den Lkw zerstört. Die Fahrerin des Autos musste mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät schwerverletzt aus dem Fahrzeugwrack gerettet werden. Ersthelfer konnten den Beifahrer bereits aus dem Fahrzeug holen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgen. Der Beifahrer des Pkw und der Lkw-Fahrer erlitten auch erhebliche Verletzungen und wurden ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt. Zwei Patienten kamen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, ein weiterer Verletzter wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Molitor machte sich vor Ort ein Bild über den Einsatzverlauf. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungshubschraubern, mehreren Notärzten und vier Rettungswagen zur Versorgung der Verletzten im Einsatz.

Bis zum Einsatzende der Rettungskräfte hat sich in Richtung Karlsruhe ein 18 Kilometer langer Stau und in Richtung Walldorf ein sechs Kilometer Stau gebildet. Die Polizei hat den Verkehr an mehreren Stellen ausgeleitet und nach den Rettungsmaßnahmen den Verkehr über den Parkplatz an der Unfallstelle vorbei geleitet. Nach fast zwei Stunden konnten auch die Fahrspuren in Richtung Karlsruhe wieder freigegeben werden. Die Bergemaßnahmen der verunfallten Fahrzeuge zog sich noch weit in den Nachmittag hinein. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller bis 14:25 Uhr mit dem Rüstzug im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Bruchsal

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