Oö: Branddienstleistungsprüfung → 15x Bronze und 20x Silber für die FF Uttendorf

UTTENDORF (OÖ): Das Ziel der Leistungsprüfung Branddienst ist die Vorbereitung von Feuerwehrmitgliedern auf den Brandeinsatz. Dazu wird die richtige Vorgehensweise bei drei standardisierten Einsätzen, Wohnungsbrand mit Innenangriff, Flüssigskeitsbrand mit Schaumangriff und Löschangriff bei Heckenbrand mittels C- und Hochdruckstrahlrohr trainiert.

Das Szenario muss in einem vorgegebenen Zeitfenster absolviert werden, hohes Augenmerk wird dabei auf die korrekte Ausführung und nicht auf Topzeiten gelegt. In der Wertung Bronze sind die Positionen in der Gruppe fix vorgegeben. In Silber werden die Positionen der Truppmitglieder, Ausnahme Gruppenkommandant und Maschinist, per Los ermittelt. Somit müssen in der Wertungsklasse Silber alle Positionen in der Gruppe beherrscht werden. Durch die intensive Vorbereitung werden die Aufgaben verinnerlicht und können später im Einsatzdienst zu jeder Tages- und Nachtzeit abgerufen werden.

Auch auf Gerätekunde wird großes Augenmerk gelegt. Der Hauptbewerter lässt sich von jedem Gruppenmitglied die Lage von zwei per Los ermittelten Gegenstände bei geschlossenen Geräteräumen zeigen und wenn notwendig erklären. Die Genauigkeit des Zeigens muss auf eine Handbreite stimmen.

Am 3. Oktober 2020 erfolgte dann die Abnahme durch das Bewerter-Team des Abschnitt Mauerkirchen unter der Leitung von OAW Manuel Rachbauer. Jeweils drei Gruppen in Bronze und Silber traten an, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen welche in 1.140 Stunden, meist dreimal die Woche, antrainiert wurden.

Alle Gruppen bestanden die auferlegten Szenarien mit Bravour und konnten als Lohn für die Mühen 15 Bronze und 20 Silber-Abzeichen beim Schlussappell, natürlich mit COVID-Abstand, entgegennehmen bzw. sich selbst vom Tablett entnehmen.

Bezirks-Feuerwehrkommando Braunau

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