Schweiz: 73-Jähriger stirbt unter einer 1,5 Meter hohen Schneedecke

CRANS-MONTANA (SCHWEIZ): Am Dienstag, 8. Dezember 2020, ereignete sich abseits der gesicherten Skipisten von Crans-Montana, im Gebiet des «Col des Outannes» ein Lawinenniedergang. Ein Skitourenfahrer kam dabei ums Leben.

Der Mann war im Gebiet «Plaine-Mort» am Skifahren. Zu einem späteren Zeitpunkt verliess er die gesicherte Piste und rüstete seine Skier mit Steigfellen aus. Von der gesperrten Kandahar-Piste aus stieg er anschliessend in Richtung «Col des Outannes» auf. Nachdem seine Angehörigen keine Nachricht mehr von ihm erhalten hatten, alarmierten sie die Rettungskräfte. Die Geolokalisierung des Mobiltelefons ergab, dass sich der Mann zuletzt im Bereich des «Col des Outannes» aufgehaltenhatte.

Die Kantonspolizei, die Rettungskolonne, die Pistenpatrouilleure sowie die Lawinenhundeführer nahmen die Suche auf. Dabei stellten sie einen Lawinenniedergang fest. Um 23:55 Uhr lokalisierten die Einsatzkräfte den Verschütteten unter einer Schneedecke von 1.5 Metern. Trotz eingeleiteter Reanimation konnte der Mann nur noch tot geborgen werden. Beim Opfer handelt es sich um einen 73-jährigen Walliser mit Wohnsitz in der Region Mittelwallis. Der Mann war zum Unfallzeitpunkt nicht mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät ausgerüstet. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

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