D: Feuer in einer Abluftanlage eines Schnellimbisses in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Das Feuer in einem Metallkamin eines Schnellimbisses sorgte am Sonntagabend, 13. Dezember 2020, für einen Feuerwehreinsatz in Düsseldorf. Die Feuerwehr konnte den Brand im Restaurant mit zwei Strahlrohren und einen Kohlendioxidlöscher sowie den Einsatz der Drehleiter unter Kontrolle bringen.

Der außen liegende Kamin wurde mit Wärmebildkameras und einem Fernthermometer überprüft. Ein Kehren des Abluftrohrs war nach Rücksprache
mit dem Bezirksschornsteinfeger nicht notwendig. Es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Am Sonntagabend meldeten Mitarbeiter eines Schnellrestaurants einen Brand im Kamin der Abluftanlage. Nur fünf Minuten später trafen die Einsatzkräfte der Feuerwache Hüttenstraße vor Ort ein. In dem Schnellrestaurant war es im Bereich der Isolierung einer Abluftanlage für einen Holzkohlegrill zu einem Brand gekommen. Sofort ließ der Einsatzleiter den kompletten Verlauf des Kamins durch mehrere Trupps kontrollieren. Indem außen am Gebäude nach oben bis zum Dach geführten Metallrohr war es ebenfalls im oberen Bereich beim Lüfter zu einem Brand der Kunststoffverkleidung gekommen. Mit einem Strahlrohr über die Drehleiter war das Feuer am Lüfter schnell unter Kontrolle gebracht. Zeitgleich wurde der Brand an der Isolation im Imbiss mit einem Kohlenstoffdioxidlöscher und einem Strahlrohr abgelöscht.

Weiterhin kontrollierten die Feuerwehrleute den kompletten Verlauf des Kamins mit Wärmebildkameras und einem Fernthermometer. Der Brand blieb auf die Isolation und die Lüfter Verkleidung beschränkt – er hatte sich nicht ausgebreitet. In Absprache mit dem ebenfalls zur Einsatzstelle alarmierten
Bezirksschornsteinfeger war eine Reinigung des Kamins nicht notwendig. Durch den Feuerwehreinsatz kam es im Bereich der Graf-Adolf-Straße zu Behinderungen im Straßenbahnverkehr.

Nach rund 90 Minuten kehrten die 18 Einsatzkräfte zu ihrem Standort zurück. Der Einsatzleiter schätzt den entstandenen Schaden durch den
Brand auf rund 10.000 Euro. Bis zur Freigabe durch das Amt für Verbraucherschutz der Stadt Düsseldorf musste der Imbiss bis auf Weiteres den Betrieb einstellen.

Feuerwehr Düsseldorf

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