Feuerwehr-Weltrekord im Glocknergebiet → steilste Wasser-Schlauchleitung aller Zeiten

Feuerwehren aus ganz Österreich haben Samstag an der Großglockner-Hochalpenstraße einen neuen Weltrekord aufgestellt – mit der steilsten Wasser-Schlauchleitung aller Zeiten. Das Wasser wurde über zehn Kilometer und fast 1.500 Höhenmeter vom Fuschertal auf die Edelweißspitze (2.571 Meter) gepumpt.

GROßGLOCKNER/STEYR LAND (OÖ): 9.300 m Schlauchleitung (465 B-Längen) – 1.435 Höhenmeter – 40 Feuerwehren aus ganz Österreich – das sind die Eckdaten eines am Samstag, 18. Juni 2022, neu aufgestellten WELTREKORDS – und die Freiwillige Feuerwehr Waldneukirchen und Rohr waren dabei!

Auf Einladung der Kameraden der Feuerwehr Bruck an der Glocknerstraße waren zwei KLF (Kleinlöschfahrzeug) Besatzungen beim Weltrekordversuch mit der Schlauchleitung auf den Großglockner im Rahmen der Feuerwehr-Oldtimer-WM dabei!

Am Pumpenstandplatz 31 (Edelweißwand) in über 2.000 m Seehöhe verlegten die Waldneukirchner Florianis ihren Teil der Schlauchleitung in teilweise sehr steilem Gelände.

Die Zusammenarbeit der 40 Feuerwehren klappte perfekt und so traf das Wasser nach 2 Stunden 13 Minuten nach Pumpbeginn auf der Edelweißspitze ein – der Weltrekord geschafft!

Bericht der Feuerwehr Stöttera / Burgenland

Weltrekord am Großglockner mit burgenländischer Unterstützung

Mit burgenländischer Unterstützung wurde am Samstag, 18. Juni 2022 ein neuer Weltrekord mit der steilsten Feuerwehrschlauchleitung aufgestellt. Mit insgesamt 40 Feuerwehren aus ganz Österreich, rund 400 Feuerwehrmitgliedern wurde eine 9300 Meter lange Schlauchleitung, mit über 1435 Metern Höhenunterschied, von der Mautstelle Ferleiten/Bruck in Salzburg bis zur Edelweißspitze (2572m) am Großglockner verlegt. Insgesamt mussten 465 B-Schläuche und 40 Pumpen im hochalpinen Gelände verlegt bzw. aufgestellt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Stöttera nahm auf Einladung der Feuerwehr Bruck an der Glocknerstraße mit 9 Mitgliedern, dem Versorgungsfahrzeug VFA-KLF und dem Mannschaftstransportfahrzeug teil.

Die Anspannung aller Beteiligten war am Morgen um 06:45 Uhr bei der Befehlsausgabe förmlich zu spüren. Es erfolgte eine Kollonnenfahrt zur jeweiligen Pumpstelle, welche von den Organisatoren genau eingeteilt waren. Die Feuerwehr Stöttera war in der Kehre 10 „Hexenküche“ als 29. Pumpenstandort eingeteilt.

Nachdem um 10:00 Uhr die Leitung betriebsbereit war kam auch schon das Kommando „Wasser marsch“ und sukzessive wurde die Leitung vom Tal bis zu den jeweiligen Pumpen befüllt. Die größte Challenge waren der große Höhenunterschied und der Leitungswiderstand der eingesetzten Schläuche.

Nach 2 Stunden und 15 Minuten war der Weltrekord geschafft. Auf der Edelweißspitz spritzte das Wasser aus den vier Strahlrohren, welche von der Feuerwehrjugend Salzburg gehalten wurden. Daraufhin ertönten am ganzen Berg alle Folgetonhörner der eingesetzten Fahrzeuge und die Gruppe aus Stöttera war stolz darauf, Teil eines Weltrekords zu sein.

Insgesamt waren in dieser Schlauchleitung zirka 42 Tonnen Löschwasser.

In diesem hochalpinen Gelände war es eine besondere Herausforderung, nicht nur für die Mannschaft sondern auch für die Fahrzeuge, denn solche Einsatzumgebungen sind für uns Burgenländer nicht alltäglich.

Gleichzeitig fanden auch noch die 10. Feuerwehroldtimer-Weltmeisterschaft und der Feuerwehr-Kuppelbewerb auf der Edelweißspitze statt.

Diesen großen Erfolg, die beindruckende Leistung aller Feuerwehrmitglieder aus Österreich, in einem hochalpinen Gelände werden die Feuerwehrmitglieder aus Stöttera niemals vergessen.

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