Stmk: 21 Feuerwehren bei technischer Großübung des BFV Judenburg im Einsatz

ROTHENTURM (STMK): Unwetterkapriolen wie Hochwasser, Stürme oder Eisregen sorgten in den letzten Jahren vermehrt für Einsätze der Katastrophenhilfsdiensteinheiten (KHD) der österreichischen Feuerwehren. Um für solche Szenarien bestens vorbereitet zu sein, übten insgesamt 21 Feuerwehren aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Judenburg, Murau und Knittelfeld einen technischen Großeinsatz.


Übungsannahme war ein Unwetter im Bereich Rothenthurm, wo mehrere Personen in den überfluteten Häusern fest saßen. Des Weiteren war eine Schülergruppe bei einem Ausfug auf einer kleinen Insel eines Gewässers von den Wassermaßen eingeschlossen.


Nach der Erkundung der Lagen wurden sukzessive die benötigten Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband zur Übung alarmiert. Auf Grund der Größe des Schadensausmaßes wurde auch die KHD-Einheit des Bereichsfeuerwehrverbandes Murau angefordert, sowie Feuerwehren aus Knittelfeld verständigt.


Der Führungsstab des Bereichsfeuerwehrverbandes wurde bei der Firma Eibegger eingerichtet, auch das Einsatzleitfahrzeug (ELF) aus Zeltweg unterstützte den Stab. Die Feuerwehren aus St. Peter ob Judenburg, St. Georgen ob Judenburg, Rothenthurm sowie Pöls führten die Menschenrettung aus den einsturzgefährdeten und überfluteten Gebäuden durch.


Aufwendig gestaltete sich die Rettung der Schülergruppe von der Ausflugsinsel. Die dort eingesetzten Feuerwehren sowie der Wasserdienst erbauten mit Zillen einen Behelfssteg vom Ufer aus Richtung Insel. Mit Hilfe von Seiltechniken wurde auch ein zweiter Rettungsweg geschaffen um die Jugendlichen in Sicherheit bringen zu können. Weitere zwei Personen musste vom Flugdienst des BFV Murau mittels Korbtrage von einem steilen Waldstück gerettet werden.


Gegen 12:00Uhr konnten die letzten Eingeschlossenen von den Feuerwehren befreit werden, KHD-Einsatzleiter Abschnittsbrandinspektor Josef Dumpelnik konnte somit den Befehl zum Zusammenräumen geben.

Zahlreiche Beobachter wohnten dieser Übung bei. Sie alle konnten sich von der professionellen Arbeitsweise der Feuerwehren überzeugen und waren mit den erbrachten Leistungen vollkommen zufrieden. Für die anschließende Verpflegung sorgten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Frauenburg und Rothenthurm bestens.

Ausgearbeitet wurde diese umfangreiche und sehr gut organisierte Übung von Oberbrandinspektor Arnold Lechner gemeinsam mit Abschnittsbrandinspektor Josef Dumpelnik.

Insgesamt nahmen 21 Feuerwehren mit 32 Fahrzeugen und 189 Kräften aus den Feuerwehrverbänden Judenburg, Knittelfeld und Murau teil.
Desweiteren gilt noch ein großer Dank an Werner Eibegger, der die Räumlichkeiten für die Einsatzleitung zur Verfügung gestellt hat sowie an die Mannschaft der Feuerwehr Rothenthurm, unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Ferdinand Rainer.


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