Deutschland: Kranwagen fährt auf Gefahrguttransporter auf

NEUKLOSTER (DEUTSCHLAND): Kurz nach 12:00 Uhr kam es am 20. Jänner 2015 auf der Bundesstraße 73 in der Ortsdurchfahrt Neukloster zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Kranfahrzeug auf einen Gefahrguttransporter auffuhr.

Der 25-jährige Fahrer eines Autokrans aus Hamburg war mit seinem Fahrzeug auf der B 73 aus Richtung Buxtehude kommend in Richtung Horneburg unterwegs. Vor ihm mussten in Neukloster die Fahrzeuge an der Kreuzung Harsefelder Straße an einer dortigen Ampel bei Rotlicht verkehrsbedingt anhalten. Dies hatte der Kranfahrer offenbar falsch eingeschätzt und konnte sein schweres Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Er fuhr von hinten auf den vor ihm haltenden Auflieger eines Sattelzuges auf, der Gefahrgut geladen hatte. Dabei schob er den Sattelzug noch auf einen davor wartenden Audi mit Anhänger eines 32-jährigen Fahrers aus Polen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die mobile Kranspitze, die auf dem Kranwagen transportiert wurde losgerissen und prallte auf die Fahrbahn. Der Gefahrgutauflieger wurde zusammengestaucht ohne dass jedoch die Hülle beschädigt wurde und etwas von dem geladenen Gefahrstoff austreten konnte.

Die Feuerwehren aus Neukloster, Hedendorf, vom 2. Zug der Stadt Buxtehude und der Umweltzugeinheit aus Neukloster rückten mit 45 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an, konnten dann aber glücklicherweise schnell Entwarnung geben. Eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit. Der Kranfahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch den Buxtehude Notarzt vom Rettungsdienst ins Buxtehuder Elbeklinikum gebracht werden. Der Fahrer des Sattelzuges, der Audifahrer, seine mitfahrenden Ehefrau, Oma und das Kind im Auto blieben bei dem Unfall bis auf einen Schrecken unverletzt. An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der Gesamtschaden wird auf. mindestens 40.000 Euro geschätzt.

Der Gefahrguttransporter wurde nach dem Unfall durch die Polizei auf den Rastplatz Fischerhof an der B 73 begleitet und der Parkplatz gesperrt, bis im Laufe des späten Nachmittages ein Spezialfahrzeug der Spedition das Gefahrgut abpumpen und abtransportieren kann. Die Bundesstraße 73 wurde für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für ca. eine halbe Stunde voll gesperrt, der Verkehr konnte mit Hilfe der Feuerwehr über die Autobahn A 26 und die Landesstraße 130 umgeleitet werden, es kam zu leichten Behinderungen.

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