Stmk: Ausgedehnter Dachstuhlbrand mit hohem Schaden in Graz

GRAZ (STMK): Die Grazer Berufsfeuerwehr wurdeam Dienstag, 20. Jänner 2015, um 10.26 Uhr zu einem Brand in die Steinbergstraße alarmiert. Ein Nachbar bemerkte die Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus und verständigte sofort die Brandmeldezentrale der Grazer Berufsfeuerwehr.

Im Sekundentakt gingen dann auch weitere Notrufe ein. Schon auf der Anfahrt waren schwarze Rauchwolken weithin sichtbar. Während der Anfahrt der Einsatzkräfte wurden auch noch mehrere Explosionen gemeldet.

Dachstuhl in Vollbrand

Beim Eintreffen am Brandort stand der Dachstuhl des Einfamilienhauses bereits in Vollbrand. Seitens der Grazer Berufsfeuerwehr wurde ein umfassender Löschangriff mit drei C-Rohren vorgenommen. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude und den angrenzenden Wald konnte durch den massiven Erstangriff verhindert werden. Der Brand konnte relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich keine Personen im Haus. Nach Auskunft eines Nachbarn hatte der Familienvater (Mitte 30) wenige Minuten zuvor das Haus mit seinem Sohn Richtung Kindergarten verlassen. Die Berufsfeuerwehr Graz stand unter der Einsatzleitung von Oberbrandrat Ing. Dieter Pilat mit acht Fahrzeugen und 30 Mann im Einsatz. Darunter drei Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) und das Großtanklöschfahrzeug (GTLF) der Grazer Berufsfeuerwehr.

Mindestens 200.000 Euro Schaden

Der entstandene Schaden beim Haus wird auf mindestens € 200.000 geschätzt. In den nächsten Stunden wird auch noch eine Brandnachschau durchgeführt. Durch den Feuerwehreinsatz kam es in der Steinbergstraße kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen. Neben der Berufsfeuerwehr stand auch das ÖRK sowie die Polizei im Einsatz. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest. Die Ursachenermittlung wurde aufgenommen.

Gasexplosionen während Anfahrt

Einsatzleiter Oberbrandrat Ing. Dieter Pilat: „Da es während der Anfahrt bereits mehrere Gasexplosionen gegeben hat, wurde der Löschangriff mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen. Dadurch konnte eine Gefährdung der Einsatzkräfte verhindert werden!“

Berufsfeuerwehr Graz

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