Oö: Gasexplosion im „alten“ Altenheim Tabor: Rettungskräfte trainierten den Ernstfall

STEYR (OÖ): “Gasexplosion in Altenheim Tabor, mehrere vermisste Personen”. So lautete die Annahme einer gemeinsamen Übung des Roten Kreuzes, der Feuerwehr Steyr und der Rettungshundestaffel OÖ am Abend des 22. Jänner 2015.

Kommunizieren und Koordinieren sind das A und O
Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit sind die Eckpfeiler jeder Rettung. Deshalb standen diese Bereiche bei der groß angelegten Rettungs-Übung in Steyr im Zentrum. Eindrücklich demonstrierten die beteiligten Rettungskräfte, wie sie Hand in Hand zusammenarbeiten.
Ein Experte von der Feuerwehr Steyr mit Gasmessgerät beurteilte vor dem Beginn der Rettungsarbeiten das Unfallgelände hinsichtlich Gasgehalt im Gebäude. Dann betraten die Spezialisten von Feuerwehr und dem Hundeteams der Rettungshundestaffel OÖ das Gelände, um nach Verschütteten zu suchten. Konnte eine Person lokalisiert werden, kam die Feuerwehr zum Zug, die die Person aus den Trümmern rettete.
Sofort übergaben sie sie an die Notärzte und Rettungssanitäter, die die verletzten Personen noch vor Ort versorgten. Mithilfe der Sanitäter wurden sie evakuiert und in das Spital transportiert. Die Leichtverletzten wurden direkt mit den Angehörigen zusammengeführt..
"Das Zusammenspiel zwischen Suche, Rettung und Medizin konnte dank dem Einsatz des Krisenstabs sowie allen erwähnten Akteuren gezielt und realitätsnah trainiert werden", bilanzierte Dr. Urban Schneeweiß, Rot Kreuz Chef von Steyr, die Großübung.

Viele Kräfte vereint im Einsatz
An der dreistündigen Abendübung waren rund 36 Personen (Statisten) beteiligt.
Neben dem Roten Kreuz Steyr und Bad Hall (53 Mann, 3 Ärzte, 19 Fahrzeugen) nahmen die Feuerwehr Steyr (28 Mann, 5 Fahrzeuge), Hunderettungsstaffel des Roten Kreuzes OÖ (10 Mann, 7 Hunde) und die Polizei Steyr (4 Mann, 2 Fahrzeuge) an der Übung teil.

Freiw. Feuerwehr Steyr

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