Stmk: Berufsfeuerwehr Graz zur Schadstofffortbildung in Großmittel

GRAZ (STMK): Bei dieser mehrtägigen Übung im April 2015 in Niederösterreich wurde die Erfassung von Schadstoffwolken nach einem Unfall mit gefährlichen Stoffen geübt.

Die Bilder zeigen die Mitglieder der Schadstoffgruppe der Berufsfeuerwehr Graz und Offiziersanwärter der Berufsfeuerwehr Graz mit entsprechenden Messgeräten für gefährliche Chemikalien. Es konnte einerseits anhand realer Schadstofffreisetzungen unter Anwendung von Messgeräten die Verteilung von Schadstoffen in der Luft verfolgt werden und andererseits wurde durch chemische Reaktionen eine sichtbare Feinstaubwolke produziert, welche das Ausbreitungsverhalten einer Gaswolke auch sichtbar machte. Außerdem wurden verschiedene Maßnahmen zur Reduktion der Freisetzungsrate erprobt und danach messtechnisch bewertet. Der gesamte Versuch stand unter der Projektleitung der Montanuni Leoben.

Brandrat Ing. Ingo Mayer: "Industriebrände, bei denen Gefahrstoffe freigesetzt werden oder Verkehrsunfälle mit Gefahrguttransportern stellen Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Zur Feststellung der Gefahrstoffkonzentrationen, die bei derartigen Szenarien in die Umwelt gelangen können, besitzt die Grazer Berufsfeuerwehr eine Reihe von Messgeräten. Neben einer Grundausstattung an Messmitteln wie zB Prüfröhrchen oder Mehrgasmessgeräte sind auch Spezialmessgeräte wie z.B. ein Ionenmobilitätsspektrometer in Graz stationiert, welche für den Einsatz in der ganzen Steiermark vorgesehen sind. Die beste Ausrüstung nutzt allerdings nicht, wenn sie nicht korrekt bedient werden kann. Wir legen daher größten Wert auf regelmäßige Übungen in diesem Bereich!"

Berufsfeuerwehr Graz

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