Wien: “Ertrunkener” der von Brücke sprang, schlief seelenruhig in Mobilklo

WIEN: Ein vermeintlich ertrunkener Gast des derzeit stattfindenden Donauinselfestes hat in der Nacht auf den 27. Juni 2015 die Einsatzkräfte in Wien auf Trab gehalten.

Ein Gast des Donauinselfestes sprang vergangene Nacht in Folge einer Wette oder Mutprobe von der Floridsdorfer Brücke in die Donau und ist anschließend nicht mehr aufgetaucht. Passanten, die den Vorfall beobachteten, setzten daraufhin die Rettungskette in Gang.

Noch in der Nacht suchten Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Wasserrettung nach dem vermissten 41-jährigen Mann. In der Früh wurde zusätzlich der ÖAMTC Rettungshubschrauber und Taucher angefordert, um nach dem vermeintlich Ertrunkenen zu suchen – die Suche blieb jedoch erfolglos.

Vermisster traute sich nicht mehr nach Hause
 „Am Samstagvormittag meldete sich der Mann in der Polizeiinspektion Handelskai und gab an, sich nicht nach Hause getraut zu haben“, so Polizeisprecher Paul Eidenberger gegenüber ORF Wien. Seiner Aussage nach hat er die Nacht nach dem Bad in der Donau in einem "Dixie Klo" (ein mobiles WC, Anm.) verbracht. Ob der Mann den Einsatz bezahlen muss, steht derzeit noch nicht fest.

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