Bayern: Feuerwehr Ingolstadt bei beflammter Acetylenngasflasche im Einsatz

INGOLSTADT (DEUTSCHLAND): Einen Schweißbrenner, der mit einem Gemisch aus Acetylen und Sauerstoff gespeist wird, nahm am Mittwochnachmittag, 2. September 2015, ein Mitarbeiter einer metallverarbeitenden Firma in der Steinheilstraße in Betrieb. Als er die Flamme entzündete, kam es zum Flammenrückschlag in der Schlauchleitung, welche am Druckminderer der Gasflasche undicht wurde.

Das austretende Acetylen entzündete sich und beflammte dabei direkt den Druckbehälter, was bei Acetylengasflaschen im schlimmsten Fall zu einer hydraulischen Sprengung des Behälters führt. Dabei kann es zu einem Feuerball mit bis zu 30m Durchmesser und Trümmerflug bis zu 300m Entfernung kommen.
Die Feuerwehr Ingolstadt kühlte den Druckbehälter aus sicherem Abstand mit Wasser und kontrollierte die Außenwandung mit einem Fernthermometer. Da sich die Temperatur nicht weiter erhöhte, konnte nach einer Stunde Entwarnung gegeben werden. Die Gasflasche wird nun vom Hersteller fachgerecht entsorgt.
Während der Arbeiten musste die Steinheilstraße gesperrt werden. Die Firmenmitarbeiter verhielten sich vorbildlich und waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits aus dem Gebäude gegangen.
Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz.

Berufsfeuerwehr Ingolstadt

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