Deutschland: Defekte Staplerbatterie löst Gefahrguteinsatz in Bruchsal aus

BRUCHSAL (DEUTSCHLAND): Um 7.30 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr und die Umwelt- und Strahlenschutzgruppe am 25. Februar 2016 mit dem Alarmstichwort „Gasgeruch“ in die Ernst-Blickle-Straße gerufen. Mitarbeiter des Betriebes hatten im Hochregallager einen beißenden Geruch festgestellt.

Als durch einen Mitarbeiter der Störungsstelle „Gas“ austretendes Erdgas definitiv ausgeschlossen werden konnte, wurde daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Der Bereich wurde sofort weiträumig abgesperrt und unter Atemschutz mit Messgeräten sowie verschiedenen Prüfröhrchen ausgemessen. Die Messungen waren auf verschiedenste in Betracht kommende Chemikalien unauffällig.
Bei einer gründlichen Ursachensuche konnte schließlich ein Hochregalstapler als Ursache festgestellt werden. Die Fahrzeugbatterien kochten regelrecht und setzten so die beißenden Dämpfe frei. Das Arbeitsgerät wurde über eine größere Seitentür zu einem Montageplatz für diesen Stapler ins freie verbrach. Das Hochregallager wurde über die natürlichen Öffnungen belüftet und konnte nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden. An dem Hochregalstapler wurde der Brandschutz mit CO2 Löschern sichergestellt bis der hinzugerufene Monteur der Staplerfirma vor Ort war und die Batterien fachgerecht voneinander trennte.

Ein Erkundungsfahrzeug des ABC-Zuges aus Bretten konnte nachdem die Ursache gefunden war noch auf der Anfahrt abbestellt werden. Der stellv. Kreisbrandmeister Werner Rüssel machte sich vor Ort ein Bild über die Lage. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst unter dem organisatorischen Leiter, Daniel Bauer, mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor, unterstützt durch die Fachberater „Chemie“ Thomas Neu und Klaus Fehrer, mit 35 Einsatzkräften bis 10.45 Uhr im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Bruchsal

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