Stmk: Feuerwehr Niklasdorf blickt auf 2015 zurück

NIKLASDORF (STMK): Anlässlich der 116. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niklasdorf am 26. Februar 2016 im VAZ wurde in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015 vorgelegt.

Aus dem Bericht des Schriftführers OFM Markus Hotter ging hervor, dass die Florianijünger der Wehr einen Gesamtaufwand von 340 Tätigkeiten, bei denen 4016 Mitglieder einen Gesamtstundenaufwand von 7161 Stunden leisteten, zu verzeichnen haben. Davon waren 22 Brandeinsätze und 97 technische Einsätze zu verbuchen, das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 47 Einsätze, was durch die Unwetter im Sommer bedingt ist. Bei diesen insgesamt 119 Einsätzen waren 633 Mann anwesend und wurden 830 Mannstunden aufgebracht.

Bei ständig steigenden Anforderungen durch neue Geräte und Erfahrungen in Technik und Taktik des Feuerwehrdienstes wurden selbstverständlich auch laufend Übungen und Schulungen abgehalten, was einen Zeitaufwand von 1571 Stunden erforderte. Zusätzlich waren bei 14 Veranstaltungen 970 Stunden und bei diversen sonstigen Tätigkeiten (Verwaltungsarbeiten, technische Dienste, Bereitschaften, Aufbringung finanzieller Mittel etc.) 3790 Stunden zu erbringen.

Besonderes Augenmerk wurde und wird auf die Jugendarbeit innerhalb der Wehr gelegt. Der Mannschaftsstand der Jugendgruppe betrug mit Ende des Berichtsjahres stolze 5 Mann, wobei das jüngste Mitglied 10 Jahre alt ist. Neben Schule, Familie und Freunden wurden von der Feuerwehrjugendgruppe bei insgesamt 38 Tätigkeiten nicht weniger als 509 Stunden aufgewandt. So kann man anmerken, die Jugend von heute ist die Sicherheit von morgen!

ABI Gerald Zechner ging in seinem Bericht auf die Einsatzstatistik im abgelaufenen Berichtsjahr ein und betonte, dass speziell die Unwetter keine Einzelfälle bleiben werden und sich die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden in Zukunft häufiger auf solche Szenarien einstellen werden müssen. Seine Bedenken für die Zukunft liegen aber auch bei den Veranstaltungen, die durch die Einführung der Registrierkassenpflicht nicht mehr in gewohnter Anzahl abgehalten werden können und die Aufbringung finanzieller Mittel erschwert bzw. reduziert. Außerdem streifte er in seinen Ausführungen die Problematik der Kursbuchungen an der Landesfeuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring. Abschließend bedankte er sich bei der Marktgemeinde Niklasdorf, der Bezirkshauptmannschaft, dem Landes- und Bereichsfeuerwehrverband, der Polizei, dem ÖRK und natürlich im Besonderen den eigenen Kameradinnen und Kameraden für die Unterstützung und Zusammenarbeit im Jahr 2015.

Bereichsfeuerwehrverband Leoben

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