Nö: Brennende Gasflasche mit Suche nach dem Einsatzort in Hollabrunn

HOLLABRUNN (NÖ): Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hollabrunn wurden am Sonntag Nachmittag, 10. Juli 2016, durch die Landeswarnzentrale zu einem Brandverdacht B1 in die Mühlgasse in Hollabrunn alarmiert.

Bei der Anfahrt zum Einsatzort wurde der Einsatzleiter darüber informiert, dass es sich um einen Echtbrand handelt und die vorerst angegebene Einsatzadresse nicht richtig sein könnte. Umgehend wurde die Alarmstufe entsprechend der Informationen auf B2 erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Magersdorf mitalarmiert.

Das erste ausgerückte Tanklöschfahrzeug konnte bei der vorerst angegebenen Einsatzadresse keinen Notfall vorfinden und begab sich umgehend zur nahe gelegenen weiteren genannten Adresse. Im Zuge der Erkundung wurde durch den Feuerwehreinsatzleiter festgestellt, dass mehrere Flüssiggasflaschen in einem Innehof in Brand geraten sind. Unklar war ob sich noch Personen im Hof bzw. im Gebäude aufhalten. Leichter Flüssiggasgeruch war wahrnehmbar.

Die Aufgabe des 1. Atemschutztrupps lag darin umfangreiche Kühlmaßnahmen der Gasflaschen aus gesichertem Abstand durchzuführen. Der 2. Atemschutztrupp durchsuchte das Gebäude auf mögliche Personen und weitere Brandstellen. Während dieser Maßnahmen wurde mittels Hochleistungslüfter Frischluft in den Innenhof eingebracht, um eine mögliche Gaskonzentration zu minimieren. Messtätigkeiten sowohl mit dem Mehrgasmessgerät als auch mit der Wärmebildkamera begleiteten die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr.
In Absprache mit dem Schadstoffberatungsdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes wurde die Gasflasche auf eine sichere Temperatur abgekühlt und an einen gesicherten Aufbewahrungsplatz verbracht sowie die Herstellerfirma mit der Entsorgung beauftragt.

Freiw. Feuerwehr Hollabrunn

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