Stmk: Wieder Schäden nach Hagelunwettern am 15. August 2016

STEIERMARK: Am Montag, 15. August 2016, sind über der Steiermark wieder heftige Unwetter niedergegangen. Schäden wurden bislang vor allem aus der Ost- und Südsteiermark gemeldet, wo die Bereiche Vorau und St. Johann/Saggautal stark betroffen waren.

Die Feuerwehr Vorau im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld meldete am Montagnachmittag mehr als 30 Schadenslagen. Zwei Brücken wurden durch Starkregen und Überschwemmungen beschädigt und mussten gesperrt werden. Keller und Straßen wurden überflutet.
„Taubeneigroße Hagelkörner“

Auch Hangrutschungen habe es gegeben, so der Kommandant der Feuerwehr Vorau, Ewald Perl, daher wurden auch mehrere Straßen gesperrt. „Es hat taubeneigroße Hagelkörner geregnet und die Wiesen waren komplett weiß. Durch den Hagelschlag wurden auch zahlreiche Dächer beschädigt, die wir abplanen mussten“, sagte Perl. Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld war auch Rohrbach an der Lafnitz betroffen, wo der Starkregen die Lafnitz deutlich ansteigen ließ und Hochwasser führt.
Häuser im Bezirk Leibnitz durch Hagel beschädigt

Im Süden der Steiermark traf es vor allem den Bezirk Leibnitz. In der Gemeinde St. Johann im Saggautal wurden durch den Hagel mehrere Häuser beschädigt. „Wir haben drei bis vier Zentimeter große Hagelkörner gehabt, die sehr viele Dächer beschädigt haben. Die Feuerwehren versuchen Planen zu organisieren, damit diese Dächer abgedeckt werden können“, so Herbert Putz vom Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz. Außerdem sei man mit zahlreichen entwurzelten und umgestürzten Bäumen beschäftigt. Laut Putz waren Montagnachmittag im Bezirk Leibnitz 19 Feuerwehren mit rund 210 Feuerwehrleuten im Unwetter-Einsatz.

Bilder (Murenabgang) stammen von einem Einsatz der FF Eisenerz im Gemeindegebiet von Landl – Ortsteil Hieflau, die anderen kommen vom Bereichsfeuerwehrverband Deutschlandsberg.

ORF Steiermark Bereichsfeuerwehrverband Leoben Bereichsfeuerwehrverband Deutschlandsberg

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