Deutschland: Filteranlage in Industriebetrieb geriet in Brand

PLETTENBERG (DEUTSCHLAND): Mit dem Stichwort “Kleinbrand” wurden gegen 02:00 Uhr des 7. Oktober 2016 die hauptberuflichen Kräfte der Plettenberger Feuerwehr zu einem Industriebetrieb in die Herscheider Straße alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein knapp ein Kubikmeter großer Haufen von metallischen Rückständen aus einer Filteranlage unter freiem Himmel in einem Innenhof zwischen zwei Produktionshallen.

Die Rückstände hatten Mitarbeiter des Betriebes noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus einer Revisionsöffnung der Filteranlage entfernen können. Die zuvor in Brand geratene Filteranlage war indes bereits erfolgreich durch eine integrierte Kohlendioxidlöschanlage gelöscht worden. Da Metall mit sehr hohen Temperaturen verbrennt und bereits mit dem leicht eingesetzten Regen reagierte, konnte die Feuerwehr kein Wasser zum Löschen einsetzen.
Mit Schaufeln füllten zwei Feuerwehrkräfte unter schwerem Atemschutz das brennende Metall in einen Stahlbehälter um. Anschließend wurde der Behälter mit einem Gabelstapler auf eine Freifläche außerhalb der Produktionshallen gefahren. Lediglich noch glimmende Reste unterhalb der Filteranlage wurden mit einem Löschrohr abgelöscht.
Abschließend wurde der komplette Bereich von der Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und der Behälter auf der Freifläche mit Wasser von außen abgekühlt. Zur Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen. Als Brandursache gehen Feuerwehr und Polizei von einer erhöhten Erwärmung bei einem produktionsbedingten Prozess in einer mit der Filteranlage verbundenen Maschine aus.

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