Bayern: Tödlicher Unfall → Lenker schleudert mit Audi TT seitlich in entgegenkommenden VW-Bus eines 22-jährigen Ainringers

ANGER (BAYERN): Am Freitagabend, 21. Oktober 2016, gegen 21.15 Uhr hat sich auf der Vachenlueger Straße ein tragischer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein 21-jähriger Einheimischer tödliche Verletzungen erlitt.

Der junge Mann war mit seinem Audi TT von der Kreisstraße BGL10 (Vachenlueg) kommend in Richtung Staatsstraße 2103 (Hadermarkt) unterwegs, als er rund 200 Meter vor der Einmündung in die Staatsstraße aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern geriet und mit der Beifahrerseite in den entgegenkommenden VW-Bus eines 22-jährigen Ainringers prallte; der Audi rutsche im Anschluss über die Böschung in die angrenzende Wiese hinab.
Der entgegenkommende Ainringer hatte keine Chance mehr, anzuhalten oder auszuweichen und prallte mit seinem VW-Bus frontal in die Beifahrerseite des Audis, der dadurch rund zehn Meter die Böschung in die angrenzende Wiese hinab rutschte. Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwilligen Feuerwehren Anger, Aufham und Ainring (Löschzug Thundorf) und das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, einem Krankenwagen, dem Reichenhaller Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst zum Unfallort. Ersthelfer, die Feuerwehr und die Besatzung des Notarzt-Einsatzfahrzeugs befreiten den eingeklemmten Mann aus dem Wrack und versuchten noch, ihn wiederzubeleben, jedoch ohne Erfolg.

Der Unfallgegner kam mit leichten Verletzungen davon und wurde per Rettungswagen zur Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften gefordert, kümmerte sich um die Technische Rettung, leuchtete die Unfallstelle aus, sperrte die Straße ab und reinigte die Fahrbahn. Zur Betreuung der Angehörigen wurde der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes nachgefordert. Die Staatsanwaltschaft Traunstein machte sich selbst ein Bild vor Ort und forderte einen Gutachter zur Klärung der genauen Ursache an. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den Hergang auf. Die Gemeindeverbindungsstraße musste während der Unfallaufnahme für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden, wobei die Feuerwehr den restlichen Verkehr lokal umleitete.

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