Deutschland: 26-jähriger Fahrer fährt mit Auto ohne Führerschein in die Schwinge → Großeinsatz für Feuerwehr und DLRG

STADE (DEUTSCHLAND): In der Neujahrsnacht, 1. Jännner 2017, kam es gegen 04:25 Uhr in Stadersand zu einem Verkehrsunfall der ein Großaufgebot von Feuerwehr und DLRG erforderlich machte. Ein 26-jähriger Golffahrer aus Jork war zu der Zeit mit seinem Fahrzeug auf der Stader Elbstraße in Richtung Stadersand unterwegs uns aus bisher ungeklärter Ursache zu Beginn einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 50 Meter durch den Grünstreifen und prallte schließlich gegen Teile eines Anlegers an der Schwinge. Dabei kam sein Auto im Wasser zum Stehen.

Der junge Mann konnte sich noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten, gab aber zunächst an, selbst nicht gefahren zu sein. Um den vermeintlichen vermissten Fahrer zu suchen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr und der DLRG mit Tauchern und Booten alarmiert. Vor Ort gab der 26-Jährige im Rahmen der Ermittlungen dann aber zu, selbst am Steuer gesessen und allein unterwegs gewesen zu sein. Außerdem stellte sich heraus, dass er ohne Führerschein unterwegs gewesen war. Gegen ihn wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verursachen eines Verkehrsunfalls ermittelt. Zudem wird auf ihn sicher auch noch ein Schadenersatz für den Einsatz in Höhe von mehreren tausend Euro zukommen. Der Fahrer hatte Glück im Unglück und blieb bei dem Unfall unverletzt, der alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen.

Der 1. Zug der Feuerwehr Stade war mit ca. 40 Feuerwehrleuten angerückt und konnte den Golf aus der Schwinge bergen sowie die Einsatzstelle weiträumig ausleuchten. Ein Feuerwehrtaucher ging ins Wasser, um eine Oelsperre zum Aufnehmen von ausgelaufenen Kraftstoffen aufzunehmen.
Die DLRG aus Stade, Horneburg und Buxtehude rückten mit 27 Einsatzkräften an der Einsatzstelle an, Taucher machten sich zum Einsatz bereit und ein Rettungsboot wurde zu Wasser gebracht. Ein weiterer Einsatz war dann zum Glück nicht mehr erforderlich. Die Stader Elbstraße musste für die Einsatzzeit für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden, zu Behinderungen kam es dabei aber nicht.

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