Deutschland: Feuerteufel in Alsfeld → Meterhohe Flammen bei brennenden Lauben (+Video)

ALSFELD (DEUTSCHLAND): Ein Feuerteufel trieb in der Nacht zum Dienstag, 24. Jänner 2017, am Alsfelder Rodenberg sein Unwesen. Im Abstand von mehreren Hundert Metern wurden zwei Lauben der dortigen Kleingartenanlage ein Raub der Flammen.

Bei Eintreffen des Löschzugs der Feuerwehr der Stadt Alsfeld standen die Gebäude sowie angrenzende Bauten lichterloh in Brand. In dem Feuer kamen einige Hühner in ihrer Stallung ums Leben, zeitweise suchten die Brandschützer auch nach Bewohnern. „Verletzt wurde niemand“, so ein Feuerwehrsprecher. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden.

Unter Atemschutz bekämpften mehrere Feuerwehrtrupps die Flammen und konnten ein Ausbreiten des Feuers in der dicht bebauten Freizeitsiedlung verhindern. Riesige Stichflammen schossen bei den Löscharbeiten aus zwei Gasflaschen in den Nachthimmel, das Feuer war im Umkreis von mehreren Kilometern zu sehen. Die Polizeistation Alsfeld nahm mit zwei Streifen die Ermittlungen auf, an der Brandstelle fanden die Polizisten aufgebrochene Schlösser vor und hatten Benzingeruch in der Nase. Während der Löscharbeiten war die Ernst-Arnold-Straße für den Verkehr voll gesperrt und von zahlreichen Schlauchleitungen der Feuerwehr gesäumt, nur wenige Meter von der Alsfelder Feuerwache und Polizeistation entfernt. Durch die eisigen Temperaturen gefror das Löschwasser rasch, sodass auch der Bauhof der Stadt Alsfeld zum Streudienst angefordert werden musste.

Nach rund zwei Stunden rückten die freiwilligen Feuerwehrleute vom Brandort ab. „Für viele pünktlich, um an die Arbeit zu fahren oder ihrem Beruf nachzugehen“, so Alsfelds Wehrführer Carsten Schmidt.

Freiw. Feuerwehr Alsfeld


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