Ktn: Kohlenmonoxid Austritt fordert Einsatz der Feuerwehr

VILLACH (KTN):
Am 30. Jänner 2017, gegen 14 Uhr, wurde die Hauptfeuerwache der Feuerwehr Villach von der Polizei zu einer Schadstoffmessung auf den Villacher Hausberg alarmiert. Bei einem Sanitäter schlug während der Patientenversorgung, in einem Gasthof, das am Rucksack befestigte Messgerät an.

Als das Kommandofahrzeug der FF Villach eintraf schlugen bereits am Eingang des Hauses  die Messgeräte stark an. Unter Umluft unabhängigen Atemschutz wurde sofort das Gebäude auf weiter Personen untersucht und zusätzliche Messungen vorgenommen. In mehreren Räumen war die Kohlenmonoxid Konzentration auf lebensgefährliche Werte angestiegen berichtet Einsatzleiter HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache.

Die Gaszufuhr zum Gebäude wurde abgedreht und mittels mehreren Belüftungsgeräten der Schadstoff aus der Gaststätte geblasen. Die Hohe Konzentration des hochgiftigen, geruchlosen und geschmacklosen Gases dürfte im Bereich der Küche aufgetreten sein. Ein Atemschutztrupp rettet aus dem Gebäude eine Katze die sich in den oberen Stockwerken verkrochen hatte. Diese wurde unverzüglich zu einem Tierarzt gebracht. Eine schwer verletze Person wurde  mit dem Rettungshubschrauber ins LKH verbracht.

Durch die Bau und Feuerpolizei  der Stadt Villachs wurde der Gasthof für weitere Ermittlungen behördlich gesperrt. Die Hauptfeuerwache Villach stand mit insgesamt 20 Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz.

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