Nö: Rauchgasverletzte bei Wohnungsverqualmung in Gmünd

GMÜND (NÖ): Am 8. Februar 2015 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gmünd um 09.24 Uhr von der Leitstelle Florian Nö. zu einem Brandeinsatz in der Pestalozzigasse alarmiert. Mitarbeiterinnen der mobilen Krankenpflege hatten eine Wohnungsbesitzerin in ihrer stark verrauchten Wohnung sitzend vorgefunden und einen Notruf abgesetzt.

Die Ursache der Verqualmung war nicht erkennbar. Die Bewohnerin wurde sofort ins Freie gebracht und anschließend mit dem Rettungsdienst mit der Verdachtsdiagnose "Rauchgasvergiftung" in das Landesklinikum Gmünd transportiert. Gemäß Alarmstufe "B2 – Wohnungsbrand" erfolgte auch die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren Gmünd-Breitensee, Gmünd-Eibenstein, Hoheneich und Albrechts. 12 KameradInnen rückten mit KOMMANDO, TANK 2, TANK 3, STEIG und ATEM Gmünd zum Einsatzort aus, auch die Alarmzentrale blieb mit zwei Kameraden besetzt.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Eine Wohnung eines Mehrparteienwohnhauses war stark verraucht, weitere Personen befanden sich nicht im Gefahrenbereich. Der Ofen war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgegangen, aber noch erwärmt. Der Angriffstrupp von TANK 2 erhielt den Auftrag. mittels Wärmebildkamera nach möglichen Brandherden zu suchen und die Räumlichkeiten zu belüften. Weitere Atemschutztrupps der angerückten Feuerwehren standen in Bereitschaft. Über die Leitstelle wurde zusätzlich ein Rauchfangkehrermeister zur Einsatzstelle nachgefordert. Nachdem das gesamte Objekt inklusive Dachboden mit den Wärmebildkameras abgegangen wurde, konnte ein Großteil der Einsatzkräfte wieder abrücken.
Durch den zwischenzeitlich eingetroffenen Rauchfangkehrermeister Andreas Weissensteiner erfolgte zusätzlich eine Überprüfung des Rauchfanges, auch hier ergeben sich keine Auffälligkeiten. Bei einer nochmaligen Überprüfung des Ofens zeigten sich in einer Lade unter dem Ofen Glutrückstände, die entweder durch eine Fehlbedienung des Ofens oder einen technischen Defekt zu erklären sind. Die Lade wurde ins Freie gebracht und die Glutrückstände abgelöscht.

Zum Einsatz rückten 12 KameradInnen mit 1 Kommandofahrzeug, 1 Tanklöschfahrzeug 4.000, 1 Tanklöschfahrzeug 10.000, 1 Teleskopmastbühne 27 und 1 Atemluftfahrzeug aus, die Alarmzentrale blieb mit 2 Mitgliedern besetzt. Im Einsatz standen außerdem die Freiwilligen Feuerwehren Gmünd-Breitensee ( 8 Mann/1 Löschfahrzeug ), Gmünd-Eibenstein ( 10 Mann/1 Kleinlöschfahrzeug ), Hoheneich ( 12 Mann/1 Hilfeleistungsfahrzeug 2 und 1 Versorgungsfahrzeug ) und Albrechts ( 15 Mann/1 Kommandofahrzeug und 1 Löschfahrzeug-B ) sowie das Rote Kreuz Gmünd ( 2 Sanitäter/1 Fahrzeug ) und die Polizei Gmünd ( 2 Beamte/1 Fahrzeug ).

Freiw. Feuerwehr der Stadt Gmünd

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