Deutschland: Großfeuer in Klein Wesenberg: Geräte- und Betriebshalle in Vollbrand

KLEIN WESENBERG (DEUTSCHLAND): Alarm für die Feuerwehren im Amtsbereich Nordstormarn: Ein Großfeuer hat in der Nacht zum Sonntag eine 20×20 Meter große Gerätehalle einer Gärtnerei in Klein Wesenberg (Stormarn) völlig zerstört. Anwohner waren gegen 0.30 Uhr des 8. Februar 2015 auf hellen Feuerschein auf dem Gelände des Gartebaubetriebs am Heideweg aufmerksam geworden und hatten die Feuerwehr alarmiert.

In dem Notruf wurde zunächst von einem großen, brennenden Gewächshaus berichtet, worauf die Integrierte Regional Leidstelle Süd (IRLS) in Bad Oldesloe einen Großalarm auslöste. Mit dem Einsatzstichwort "Feuer Gross" wurden die Wehren aus Klein Wesenberg, Trenthorst/Wulmenau, Groß Wesenberg und Barnitz alarmiert.

400 m2 Halle in Vollbrand

"Da wir auf der Anfahrt schon Feuerschein auf Sicht hatten, wurde die Feuerwehr aus Groß Schenkenberg aus dem Nachbarkreis Herzogtum Lauenburg vorsorglich nachalarmiert", sagte Einsatzleiter Hans-Joachim Möller, Wehrführer in Klein Wesenberg. Als wenig später erste Kräfte vor Ort eintrafen, stand eine ca. 400 Quadratmeter große Gerätehalle, die von der Gärtnerei auch als Wirtschaftsgebäude genutzt wird, in Vollbrand. Meterhohe Flammen loderten in den Nachthimmel und bedrohten auch ein unmittelbar angrenzendes Wohngebäude. Da die Flammen bereits den gesamten Hallenkomplex erfasst hatten, konnten die Kräfte dem Brand nur mit einem massiven Löscheinsatz entgegenwirken.

Schwierige Bedingungen

Dabei hatten sie mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Während drei Trupps unter Atemschutz über mehrere Seiten dem Hallenbrand zu Leibe rückten, mussten Außenfassade und einige Dachabschnitte des angrenzenden Wohnhauses vor einem Übergreifen der Flammen geschützt werden. Die Löscharbeiten wurden außerdem durch starke Rauchentwicklung, Hitze und heftigen Wind, der die Flammen immer wieder anfachte, erschwert. Die Versorgung mit Löschwasser war über mehrere Hydranten in unmittelbarer Nähe des Brandortes sichergestellt. Zur Brandbekämpfung und zur Sicherung des Nebengebäudes wurden vier C-Rohre vorgenommen.

Halle war nicht zu halten

Trotz aller Bemühungen der eingesetzten Feuerwehren konnte die Halle vor einem Totalverlust nicht bewahrt werden. Eine Stunde nach Beginn der Löscharbeiten stürzte der gesamte Hallenkomplex – Holzständerbauweise mit Wellblechverkleidung – in sich zusammen. In der Halle verbrannten neben gartenbautechnischen Geräten, Verpackungsmaterial, zwei PKW-Anhänger und ein kleineres Sportboot aus Kunststoff. Ein neben der Halle abgestellter LKW konnte von den Einsatzkräften vor größeren Beschädigungen bewahrt werden. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr: 40 Kräfte, sieben Lösch- und Hilfsfahrzeuge Rettungsdienst: Zwei Kräfte, ein Rettungswagen

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