Technisch

Bayern: BF München: Zwei Verletzte mit Atemwegsreizungen, Lkw auf Abwegen und Auto am Dach

MÜNCHEN (BAYERN): Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Münchner Feuerwehr am 3. Juni 2015 in ein vierstöckiges Wohn- und Geschäftsgebäude in der Innenstadt gerufen worden. Die Angestellte einer Zahnarztpraxis hatte sich im Keller des Gebäudes umgezogen und dabei einen stark beißenden Geruch wahrgenommen.

Dieser Geruch verbreitete sich über die Lüftungsanlage in einem Geschäft im Erdgeschoss. Dort nahm den reizenden Geruch eine Mitarbeiterin des Geschäfts wahr. Beide Frauen kamen aufgrund von Atemwegsreizungen mit einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik. Die alarmierten Kräfte der Münchner Feuerwehr begannen umgehend mit intensiven Messungen im Gebäude. Trotz umfassender diagnostischer Messungen durch Einsatzkräfte der analytischen Taskforce konnte kein spezieller Stoff, der die Atemwegsreizungen ausgelöst hat, nachgewiesen werden.
Die Räumlichkeiten wurden abschließend umfangreich gelüftet. Bei späteren Kontrollen des betroffenen Bereichs durch die Feuerwehr konnte nichts mehr festgestellt werden. Aufgrund getrennter Zugänge an dem Objekt bestand für die Bewohner der obereren Stockwerke keine Gefahr.

Lkw auf Abwegen

Ein mit etwa acht Tonnen Beton-Schüttgut beladener Kipper ist in Allach auf einer engen Straße von der Fahrbahn abgekommen. Nach Aussagen des Fahrers wich der Lkw einem entgegen kommenden Pkw aus und geriet dabei mit der rechten Seite ins Bankett. Da der Kipper fest steckte und eine bedrohliche Schräglage eingenommen hatte, wurde die Feuerwehr gerufen. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr sicherten den Lkw mit der Seilwinde eines Rüstwagens gegen die drohende Umsturzgefahr. Parallel dazu wurde das havarierte Fahrzeug in einer zirka 15- minütigen Aktion mit der Seilwinde des Feuerwehrkrans wieder auf die Fahrbahn gezogen. Am Kipper entstand kein Sachschaden. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte die Fahrt fortsetzen.

Pkw-Unfall

Im Kreuzungsbereich der Sternstraße und Maximilianstraße sind am Nachmittag des 3. Juni 2015 aus nicht geklärter Ursache zwei Pkw zusammengestoßen. Ein dunkelblauer Mazda 2 befand sich dabei auf der Öttigenstraße in südlicher Fahrtrichtung. Im Bereich der Ampelkreuzung an der Maximilianstraße kam es dann zum Zusammenstoß mit einem silbernen Ford Mondeo, der die Maximilianstraße in östlicher Richtung befuhr. Durch die Wucht des Zusammenstoßes kam dabei der
Mazda auf dem Dach zum Liegen. Beide Insassen konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam nach einer medizinischen Erstuntersuchung durch Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr in ein Münchner Krankenhaus. Einsatzkräfte der  Feuerwache Schwabing sicherten die Unfallstelle ab. Anschließend stellten sie den Mazda wieder auf die Räder und nahmen die ausgetretenen Betriebsstoffe auf. Fahrer und Beifahrer des Ford blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Im Bereich der Unfallstelle kam es im Zeitraum des Einsatzes zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Berufsfeuerwehr München

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