Deutschland: Schwelbrand war Ursache für Schaden in Autohaus

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am frühen Dienstagmorgen, 23. Juni 2015, entstand durch einen Schwelbrand in einem Autohaus ein hoher Sachschaden.

Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, jedoch hatten der Brandrauch und der anfallende Ruß das Gebäude und auch ausgestellte Fahrzeuge teils stark beschädigt. Es gab keine Verletzten. Die Polizei meldete der Feuerwehr eine Rauchentwicklung in einem Autohaus in der Fichtenstraße. Zwei Löschzüge, Sonderfahrzeuge der Technikwache Posener Straße und Rettungsfahrzeuge eilten zur Einsatzstelle.

Aus dem Verkaufsraum des Autohauses drang dunkler Brandrauch ins Freie. Zwei Löschtrupps machten sich auf den Weg und durchsuchten unter „Null Sicht“ den Ausstellungsbereich. Auch wenn davon ausgegangen werden konnte, dass keine Menschen in Gefahr seien, ging der Einsatzleiter aus Nummer sicher und ließ den ganzen verrauchten Bereich kontrollieren. Die Retter, die die große Ausstellungshalle auch mit einer Wärmebildkamera kontrollierten, konnten nach wenigen Augenblicken Entwarnung geben. Es befanden sich keine Personen in Gefahr. Parallel dazu fanden zwei Brandbekämpfer die Ursache für die Rauchentwicklung. Akten und Papier hatten Feuer gefangen! Mit einem C-Rohr war der Brand schnell unter Kontrolle.

Der Rauch und der entstandene Ruß beschädigten die Inneneinrichtung, die ausgestellten Fahrzeuge und das Gebäude zum Teil schwer. Die Einsatzkräfte setzen mehrere Hochleistungslüfter ein, um den Brandrauch aus dem Verkaufsraum zu blasen und so einen noch größeren Schaden zu verhindern. Der Einsatzleiter schätzt diesen auf rund 100.000 Euro. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die 40 Einsatzkräfte beendet. Der B-Dienst der Feuerwehr Düsseldorf (operativer Einsatzleiter im Stadtgebiet) forderte, auch wegen des hohen Sachschadens, die Kriminalpolizei an, die nun die Brandursachenermittlung aufgenommen hat.

Berufsfeuerwehr Düsseldorf

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