Deutschland: Vier zum Teil lebensgefährlich verletzte Autoinsassen bei Unfall auf der Landesstraße 123 zwischen Hesedorf und Essel

ESSEL (DEUTSCHLAND): Kurz nach 12:00 Uhr kam es am 6. November 2015 auf der Landesstraße 123 zwischen den Ortschaften Hesedorf (LK Rotenburg) und Essel (LK Stade) zu einem schweren Unfall, bei dem vier Autoinsassen zum Teil lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Ein 19-jähriger Audi-Fahrer aus Aspe war zu der Zeit mit seinem Fahrzeug aus Hesedorf kommend in Richtung Essel unterwegs und wollte auf gerader Strecke einen vor ihm fahrenden Opel-Vectra Kombi eines 50-jährigen Stader überholen. Während des Überholvorganges erkannte er dann Gegenverkehr, versuchte eine Vollbremsung und verlor die Kontrolle über sein Auto. Es touchierte den neben ihm fahrenden Opel, wodurch dieser nach rechts in den Seitenraum geriet und dort frontal gegen einen Baum prallte. Auch der Audi kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte rechts gegen einen weiteren Straßenbaum.

Zwei Personen eingeklemmt

Die beiden Insassen des Opel, der durch die Wucht des Aufpralls wieder auf die Fahrbahn zurück geschleudert wurde, waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von den ca. 30 angerückten Feuerwehrleuten aus Hesedorf und Bremervörde mit schwerem Rettungsgerät befreit werden. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen von der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph Bremen in die Rotenburger Klinik geflogen. Sein ebenfalls schwer verletzter 59-jähriger Beifahrer kam nach der Erstversorgung durch die Notärzte aus Bremervörde und Zeven ebenfalls ins Krankenhaus Rotenburg.

Die Koordination der Rettungsdienste übernahm der Organisatorische Leiter Rettungsdienst aus dem Landkreis Rotenburg. Der 19-jährige Unfallverursacher und sein 21-jähriger Beifahrer wurden von den Besatzungen der Rettungswagen aus Bremervörde und Zeven mit schweren Verletzungen ins Stader Elbeklinikum und ebenfalls nach Rotenburg eingeliefert. Eine Lebensgefahr bei den Verletzten ist nach Angaben der Ärzte vor Ort nicht auszuschließen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall völlig zerstört, der Gesamtschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

Die Landesstraße 123 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für zwei Stunden voll gesperrt werden, teilweise wurde der Verkehr durch die Polizei umgeleitet. In beide Richtungen stauten sich wartende LKW an der Unfallstelle.

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