Schweiz: Großlüfter für Wasserwand bei Brand eines 200 Jahre alten Hauses eingesetzt

SCHWYZ (SCHWEIZ): Am Donnerstagabend, 7. April 2016, brannte im Giselberg oberhalb von Schwyz ein altes, unbewohntes Haus nieder. Eine große Herausforderung für die Feuerwehr war das Löschwasser.

Vom Herrenboden her musste eine 1600 Meter lange Wasserleitung zur Mostelegg gelegt werden. Über 100 Feuerwehrleute von Schwyz und von Sattel standen im Einsatz.Um halb sechs Uhr abends wurde bemerkt, dass aus dem Dach eines über zweihundertjährigen Hauses Rauch drang. Als die Stützpunktfeuerwehr Schwyz vor Ort eintraf, fehlte ihr das Löschwasser.
Das in den Tanklöschfahrzeugen mitgeführte Wasser reichte nicht aus, den Brand im Innern des Gebäudes zu löschen. Der Einsatzleiter musste sich darauf beschränken, den danebenstehenden Stall vor dem Übergreifen des Feuers zu schützen. Zu diesem Zweck wurde ein Großlüfter eingesetzt, der mit einem Wassernebel die Flammen vom Nachbargebäude fernhielt.
Die Feuerwehrleute konnten wegen des Wassermangels nicht verhindern, dass das alte Gebäude total ausbrannte. Neben den Feuerwehrleuten und der Polizei stand präventiv auch der Rettungsdienst Schwyz im Einsatz. Die Rettungssanitäter brauchten nicht einzugreifen, es wurde niemand verletzt. Weshalb das Feuer im leerstehenden Haus ausgebrochen ist, steht noch nicht fest.

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