Nö: Friedenslichtaktion 2016 der NÖ Feuerwehrjugend

BAD VÖSLAU (NÖ): Bereits zum 12. Mal fand das Friedenslicht aus Bethlehem den Weg ins niederösterreichische Bad Vöslau. Genau 30 Jahre ist es nun schon her, dass die Aktion Friedenslicht vom ORF OÖ ins Leben gerufen wurde. Seit 1986 kommt dieses ganz besondere Licht aus der Geburtsgrotte in Betlehem und findet seinen Weg über Rom, Brüssel und schließlich über Linz zu uns nach Österreich. In der oberösterreichischen Landeshauptstadt wird es durch die Feuerwehr, das Rote Kreuz, die Pfadfinder und andere Organisationen in die Bundesländer weiter getragen.

2016 trugen es die Jugendfeuerwehrmitglieder aus der Gemeinde Purkersdorf (BFKDO Wien Umgebung) Phillip Haberfellner und Lorenz Loos nach Niederösterreich – genauer gesagt nach Bad Vöslau – wo es an die NÖ Feuerwehrjugend verteilt wurde.
In der örtlichen Stadtpfarrkirche konnten neben hunderten Feuerwehrjugendmitgliedern, Feuerwehrkameraden und Privatpersonen, auch Landesfeuerwehrkommandant LBD Dietmar Fahrafellner, Bezirksfeuerwehrkommandant LFR Anton Kerschbaumer und weitere hochrangige Feuerwehrvertreter von Landesfeuerwehrkurat Pater Stephan Holpfer begrüßt werden. Vertreter aus der Politik ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung beizuwohnen.

Um 17 Uhr begann unser Kamerad Pater Stephan mit dem Wortgottesdienst. Er betonte hierbei die momentane Lage in Berlin und der Welt und, dass es nun umso wichtiger ist, dieses Licht und den Frieden in die Welt hinauszutragen. Die Verteilung des Lichtes übernahmen wieder die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Vöslau. Die Kinder und ihre Betreuer warteten geduldig auf die Verteilung und gaben das Licht auch untereinander weiter.
Der anschließenden Einladung ins Feuerwehrhaus von Bad Vöslau folgten abermals zahlreiche Jugendgruppen. Die Kameraden der FF Bad Vöslau versorgten alle mit leckerem Essen und einem köstlichen, selbstgemachten Punsch. 

Wir sind eine freiwillige Feuerwehr – das heißt, dass keiner von uns nur einen Euro für seine Tätigkeit oder irgendeinen Kostenersatz bekommt! Vielmehr sind wir bereit, etwas für unsere Mitmenschen zu tun und dieser Gesellschaft etwas zu geben, was sie in der heutigen Zeit wohl mehr denn je benötigt: Etwas mehr Mit- und Füreinander, auch ohne finanzielle Interessen. Hierfür opfern wir zumeist einen beträchtlichen Teil unserer Freizeit – oft auch zum Leidwesen unserer Lebenspartner und Familien. Und dennoch erbringen wir die von uns verlangten Leistungen, Tag und Nacht – wann immer und von wem wir gebraucht werden.

Fotos: Verena Lassak und Daniel Wirth

Bezirks-Feuerwehrkommando Baden

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