Stmk: Zimmerbrand in Mehrparteienhaus in Graz → hoher Schaden auch durch geborstene Wasserleitung

GRAZ (STMK): Am Nachmittag des 25. Dezember 2016 kam es im zweiten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses in der Münzgrabenstraße zu einem Zimmerbrand. Die Wohnungsinhaberin verständigte über Notruf selbst noch die Feuerwehr.

Einige Minuten nach dem Einlangen des Notrufes trafen schon die ersten Löschfahrzeuge der Hauptwache Dietrichsteinplatz am Einsatzort ein. Sofort wurden Lösch- und Rettungsmaßnahmen gestartet. Im Zuge der Angriffsvornahme wurde die im Stiegenhaus wartende Wohnungsbesitzerin angetroffen sofort ins Freie gebracht und den Rettungskräften übergeben.
Parallel dazu wurde das Stiegenhaus rauchfrei gemacht, gesichert. Danach wurden die im dritten Obergeschoss befindlichen Brandwohnungen auf Verrauchung geprüft. Dabei zeigte sich, dass trotz des schnellen Eingreifens der Berufsfeuerwehr, der Brand sich auch schon über die Brandwohnung hinaus in Wohnungen des 3. Obergeschosses ausgebreitet hatte. Die Brandweiterleitung in das 3. Obergeschoß erfolgte durch abströmende heiße Brandgase sowie durch direkten Flammenüberschlag.

Durch massiven Einsatz der Berufsfeuerwehr konnten sowohl der eigentliche Brand in der Wohnung im 2. Obergeschoss als auch der Folgebrand im 3. Obergeschoss zügig unter Kontrolle gebracht werden. Das tatsächliche „Brand aus“ konnte um 14.32 Uhr gegeben werden. Die umfassenden Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten beschäftigten die Einsatzkräfte noch Stunden . Für die unmittelbar betroffene Brandwohnung musste ein Benützungsverbot ausgesprochen werden.
Der Gesamtschaden dürfte weit jenseits der 100.000€ Marke liegen, da es neben den Schäden durch den Brand auch zu Schädigungen durch abfließendes Wasser gekommen ist. Dieses stammte neben dem Wasser aus den Löschleitungen zu einem großen Teil aus einer geborstenen Zuleitung zu einem Warmwasserspeicher in der Brandwohnung.

Glücklicherweise forderte der Zimmerbrand– mit Ausnahme der Wohnungsnutzerin (diese wurde vom RK ins Krankenhaus gebracht) – keine weiteren Verletzten! Dabei hat sich hier die Urlaubszeit positiv ausgewirkt, da einige Bewohner scheinbar über die Feiertage wegefahren waren. Die Berufsfeuerwehr der Stadt Graz stand unter der Leitung von Ing. Karl Gruber mit 8 Fahrzeugen und 30 Mann im Einsatz.

Berufsfeuerwehr Graz

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