Nö: Sattelzug rutscht beim Knoten Korneuburg in den Straßengraben

KORNEUBURG (NÖ): Am Montag, den 14. September 2015, war es gegen 13:00 Uhr am Autobahnknoten Korneuburg zu einem Lkw-Unfall gekommen. Auf dem Beschleunigungsstreifen der A22, Richtungsfahrbahn Wien, war ein Lkw-Sattelzug aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommenen und in den Straßengraben gerutscht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits die Autobahnpolizei sowie die ASFINAG vor Ort und die Unfallstelle abgesichert. Das LKW-Führerhaus war ca. um 45 Grad abgewinkelt zum Anhänger am rechten Bankett zum Stehen gekommen. Durch den Unfall war der Treibstofftank beschädigt worden, sodass bereits mehrere hundert Liter Diesel ins Erdreich ausgeflossen waren.

Als Sofortmaßnahme wurden ein Brandschutz aufgebaut und ein weiteres Austreten von Betriebsmitteln verhindert. Die Wasserrechtsbehörde war durch die Polizei verständigt worden. Aufgrund der baulichen Voraussetzungen im Autobahnnahbereich (Entwässerungsbecken usw.) waren aufgrund der ausgetretenen Betriebsmittel keine weiteren wasserrechtlichen Maßnahmen notwendig. Auf den verunreinigten Flächen wurde Ölbindemittel aufgebracht. Das Wasserwerk Korneuburg wurde, wegen der dem Einsatzort naheliegenden Brunnenanlage, trotzdem vorsorglich verständigt.

Der verunfallte LKW wurde mittels dreier Fahrzeugseilwinden (TLF 1+3 und WLFA-K) geradegezogen. Der Federspeicher und die Bremsen wurden seitens der Feuerwehr gelöst und der LKW-Zug in weiterer Folge durch das WLFA-K und der Abschleppstange zur Autobahnraststation Korneuburg geschleppt. Dort wurde das Fahrzeug gesichert abgestellt und der Lenker an eine Fachfirma (Bergeunternehmen) bezüglich des Abtransports verwiesen. Einsatzende für die Feuerwehr der Stadt Korneuburg war um ca. 15:00 Uhr. Verletzte waren keine zu beklagen.

FF Korneuburg

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