Deutschland: Düsseldorfer Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt stand in Flammen

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am frühen Abend des 28. November 2015 brannte aufgrund eines technischen Defektes in der Düsseldorfer Altstadt ein Verkaufsstand des Weihnachtsmarktes komplett aus. Die Verkäuferin konnte sich rechtzeitig ins Freie retten und blieb unverletzt. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf rund 15.000 Euro.

Der Weihnachtsmarkt war gut gefüllt und die Verkäuferin war mitten in einem Verkaufsgespräch, als Sie plötzlich eine Stichflamme aus dem mit Gas betriebenen Heizgerät bemerkte. Sofort standen weitere Utensilien im Stand in Flammen, sodass sich die Verkäuferin nur noch in Freie retten konnte. Eine Nachbarin unternahm mit Ihrem Feuerlöscher einen Löschversuch und konnte so das Feuer deutlich reduzieren.

Die herbeigerufenen Feuerwehrleute der Wachen Hütten- sowie Münsterstraße trafen fast zeitgleich sieben Minuten nach dem Alarm ein und sicherten den Gefahrenbereich zunächst ab. Die Verkäuferin benötigte keine medizinische Hilfe, wurde jedoch von einem Feuerwehrmann während des Einsatzes betreut. Zwei Gasflaschen mussten aus dem noch verrauchten Bereich evakuiert werden, weitere Glutnester konnten mittels C-Rohr rasch gelöscht werden und um weitere Brandgefahren zu verhindern wurde der Strom abgestellt. Die Feuerwehr konnte noch Wertgegenstände sichern und diese an die Verkäuferin übergeben. Eine Zerstörung des Mobiliars und der Verkaufsware ließ sich jedoch nicht weiter verhindern.

Der Veranstalter des Weihnachtsmarktes, Ordnungsdienst, Polizei und die Düsseldorfer Feuerwehr halten abschließend fest, dass die im Vorfeld abgesprochenen Einsatzpläne voll ineinandergegriffen haben und die einzelnen Organisationen sehr gut aufeinander abgestimmt sind. Der Feuerwehreinsatzleiter übergab nach rund 70 Minuten die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei, die nun die weiteren Ermittlungen aufgenommen hat.

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