Stmk: Erste Sanitätsleistungsprüfung des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben in St. Stefan

LEOBEN (STMK): Am 9. Aprill 2016 wurde zum ersten Mal im Bereich Leoben im Rüsthaus der FF St. Stefan eine Sanitätsleistungsprüfung abgehalten. Der in Kooperation mit dem Bereichsfeuerwehrverband Bruck an der Mur durchgeführten, Prüfung stellten sich insgesamt 15 Trupps (Anm.: 1 Trupp besteht aus 3 Mitgliedern), 14 davon konnten das gesteckte Ziel erreichen. Zur Freude des Veranstalters fand auch eine Gästegruppe von der Betriebsfeuerwehr Klinikum Wiener Neustadt ihren Weg nach St. Stefan.

Prüfungsleiter und Sonderbeauftragter für Sanität im Bereichsfeuerwehrverband Leoben BI d.S. Peter Friedmann konnte beim Rüsthaus der FF St. Stefan zur Premierenprüfung zahlreiche Ehrengäste begrüßen.

Ziel und Zweck dieser Leistungsprüfung ist es, die im Rahmen der Feuerwehrausbildung erworbenen Kenntnisse im Bereich des Sanitätsdiensts zu überprüfen und zu perfektionieren. Die Vorbereitungen dafür können hierbei als zusätzliche Sanitätsausbildung angesehen werden und sollen mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer und besser zu erfüllen. Diesbezüglich handelt es sich hierbei nicht um einen Wettkampf, bei dem es darum geht Bestzeiten zu erreichen. Um dieses Abzeichen zu erhalten müssen verschiedene Stationen und Aufgaben bewältigt werden, wobei besonderes Augenmerk darauf gelegt wird, dass die Aufgaben ruhig, kompetent und für die zu rettende Person so schonend als möglich erledigt werden.

In der ersten Station wird das theoretische Wissen um das Sanitätswesen in der Feuerwehr behandelt. Hierbei müssen verschiedene Fragen beantwortet werden, die die richtige Erkennung und Behandlung verschiedener Verletzungen und anderer Notfälle als Inhalt haben.
In der nächsten Station wird dann das praktische Können jedes einzelnen Truppmitglieds getestet. Verschiedene Aufgaben wie zum Beispiel das Anlegen eines Druckverbands, der Umgang mit einem Dreieckstuch oder eine Wiederbelebung müssen hierbei durchgeführt werden. Wie bereits zuvor erwähnt, zielt dieses Leistungsabzeichen nicht darauf ab, eine Bestzeit zu erreichen, sondern bewertet wird den ruhigen und kompetenten Umgang mit dem Patienten.

In der letzten Station wird das gemeinsame Agieren eines Trupps erprobt, wobei entweder eine Rettung mittels Tragetuch oder eine Helmabnahme bei einer reglosen Person bewerkstelligt werden muss. Auch diese Situationen können fester Bestandteil des Feuerwehralltags sein, wodurch diese besonders geübt werden müssen.
Bei der Schlusskundgebung konnte das begehrte Abzeichen insgesamt dreimal in der Stufe Gold,  dreimal in der Stufe Silber, sowie achtmal in der Stufe Bronze überreicht werden.

Bereichsfeuerwehrverband Leoben

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