Stmk: Bilanz der Feuerwehr über das Red Bull Air Race 2016

SPIELBERG (STMK): Exzellente Flugmanöver und spannende Duelle in der Luft. Das waren die Zutaten zur Red Bull Air Race World Championship 2016 am Red Bull Ring in Spielberg. Zehntausende Zuschauer standen im Bann von waghalsiger Luftakrobatik.

Sie alle waren Ohr- und Augenzeugen von flugakrobatischen Meisterleistungen der Piloten. Eine Meisterleistung galt es auch von Seiten der Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld zu stemmen. Diese zeichneten sich am Flugwochenende im April für den gesamten Brandschutz in und um das Ringgelände verantwortlich.
Um dies zu bewerkstelligen, waren in Summe 80 Feuerwehrmitglieder von sieben Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld (Spielberg, Flatschach, Seckau, Kobenz, St. Margarethen, Knittelfeld und Apfelberg) beschäftigt.
In Zwölf-Stunden-Schichten wurden von den Florianis die Brandsicherheit sowie die technische Hilfeleistung am Veranstaltungsgelände gewährleistet. „Mit zwölf Fahrzeugen standen unsere Leute von Donnerstag bis zum Veranstaltungsende mit schwerem Bergewerkzeug, Hebekissen, Schaummittel und  Wasser auf Achse in Alarmbereitschaft, um bei einem Worst-Case-Szenario, dem Absturz eines Flugzeuges, binnen weniger Augenblicke eingreifen zu können“, unterstrich Oberbrandrat Erwin Grangl, Kommandant des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld, die feuerwehrspezifische  Sicherheitskomponente.   

Ein Hotspot für die Feuerwehrkräfte war sicher der Flughafen im Ringgelände, wo eigene Hangars errichtet wurden.  Hier galt es besondere Werte zu schützen. Neben den fix definierten Standpunkten entlang der Flugstrecke, waren Einheiten permanent mobil unterwegs, um bei den Kontrollfahrten etwaigen Problemstellungen bereits in der Entstehungsphase erfolgreich begegnen zu können. „Weitere Einheiten aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Judenburg und Leoben waren am Flugwochenende ebenfalls in erhöhter Einsatzbereitschaft. So stellte die Feuerwehr Traboch den Brandschutz am Flughafen Timmersdorf sicher. „Nach zahlreichen Übungen und gemeinschaftlicher Vorbereitung mit Behörde und Partnern der Einsatzorganisationen war die Feuerwehr auch für dieses Großereignis über den Wolken des Red Bull Rings bestens gerüstet“, resümierte Grangl.

Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld

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