Oö: Feuerwehreinsatz für die Katz’ in Alkoven & Kommandant mit Hand fürs Heiße

ALKOVEN (OÖ): Für die Katz’ war am Nachmittag des 22. Oktober 2016 ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Alkoven in Gstocket. Ein Tierbesitzer hatte die Feuerwehr verständigt, da die Katze seit geraumer Zeit sich nicht mehr vom Baum bewegt.

So rückte die Teleskopmastbühne und ein Höhenrettungstrupp an, um das Vieh wieder auf den Boden zu holen. Ein erstes Anfahren mit dem Arbeitskorb der Teleskopmastbühne brachte nicht den gewünschten Erfolg: Der Katze waren die Feuerwehrleute dann vermutlich nicht so symphatisch und sie kletterte weiter hoch im Geäst. So wurde beschlossen, das Tier zu überfahren. Keine Angst, es wurde nicht geplättet, damit gemeint ist, die Korbbesatzung steuerte erst höher als das Tier sich befindet und vor dann nach unten. Somit würde es eher nach unten kraxeln als noch weiter nach oben. Und genauso ist’s dann auch geschehen. Schlussendlich suchte die Katze dann doch wieder den Weg nach unten und das Weite. Die Feuerwehr hat das Tier somit nicht im klassischen Sinn gerettet, der Endeffekt war jedoch der gleiche. Einsatzzeit: 15.18 Uhr bis 16.15 Uhr.

Kommandant mit der Hand fürs Heiße
Um 13.10 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Alkoven am 22. Oktober 2016 per Personenrufempfänger nach Straßham alarmiert. "Türöffnung, Herd eingeschaltet" lauteten die Einsatzstichworte. Vor Ort gaben zwei Damen dem Feuerwehrkommandanten Bescheid, dass am Balkon eine Tür gekippt sei, sie bereits eine Leiter bereitgestellt hätten, sich jedoch selbst nicht darauf auf den Balkon wagten. So ergriff der einsatzleitende Kommandant gleich selbst die Initiative, kraxelte die Leiter hoch, konnte – da die Tür offen war – gleich schnurstracks in die Wohnung, nahm die Pfanne vom Herd und öffnete die Wohnungstür.
Das Kochutensil war zum Glück eine geschlossene Einheit, das darin befindliche Kochgut jedoch nicht mehr unbedingt für den Verzehr geeignet. Wäre es eine offene Pfanne gewesen, wäre der Schaden vielleicht markant größer gewesen. So musste nur die Mahlzeit neu zubereitet werden. Darauf warteten die Feuerwehrleute jedoch nicht mehr. Nach getaner Arbeit rückten alle Helfer wieder ab und konnten den Einsatz bereits nach 27 Minuten beenden.

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