Bayern: Brandmeldeanlage detektiert brennende Bleiakkus in Münchner Bürogebäude

MÜNCHEN (BAYERN): Eine ausgelöste Brandmeldeanlage hat in der Nacht auf Dienstag, 8. August 2017, einen größeren Sachschaden in einem Serverraum verhindert. Die Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Bürogebäude ist bei der Integrierten Leitstelle aufgelaufen.

Gemäß der standardisierten Abarbeitung eines solchen Alarmes wurde ein Löschzug zu dem 4-stöckigen Gebäude geschickt. Durch Auslesen der Brandmeldeanlage vor Ort konnten die Kräfte der Feuerwache „Schwabing“ schnell in den betroffenen Bereich – das erste Untergeschoss – vordringen. Dort war eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar.
Als Brandherd konnten mehrere Blei-Akkus ausgemacht werden. Geschützt durch Atemschutzgeräte konnten die Einsatzkräfte das Feuer schnell löschen. Da es sich um ein Feuer in einer Elektroanlage handelte, griffen die Feuerwehrkräfte auf Kohlenstoffdioxid-Handfeuerlöscher zurück. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde der Serverraum im Nachgang gründlich kontrolliert.
Abschließend wurde der betroffenen Bereich mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Durch die ausgelöste Brandmeldeanlage und den daraus resultierenden Feuerwehreinsatz konnte ein größerer Sachschaden im Serverraum verhindert werden. Zur Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Berufsfeuerwehr München

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