Deutschland: 5 Rettungszylinder, zwei Scheren und zwei Spreizer bei Lkw-Lenker-Rettung im Einsatz

OSNABRÜCK (DEUTSCHLAND): Um 8.22 Uhr des 1. Juli 2015 wurde die Feuerwehr Osnabrück und der Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A30 alarmiert. Als die ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr 11 Minuten später zusammen mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber eintrafen, fanden sie einen schwer verletzten und schwersteingeklemmten Lkw-Fahrer in der deformierten Kabinen eines Viehtransporters vor.

Nachdem der Fahrer notärztlich behandelt worden ist, setzten Kräfte der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Voxtrup insgesamt zwei Rettungsspreizer, zwei Rettungsscheren und fünf Rettungszylinder ein, um den Patienten zu befreien. Aufgrund der komplexen Rettung dauerte diese 60 Minuten bis der Patient befreit wurde und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.
Nach einer weiteren notärztlichen Stabilisierung wurde er dann mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen – dort traf er um 10.15 ein. Die Rettungszeit betrug somit eine Stunde und 45 Minuten (sie sollte nicht über einer Stunde liegen), dies ist aber der komplexen Einklemmung im Lkw-Fahrerhaus geschuldet.

Im Einsatz waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, 2 Notärzte, 2 Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Euro 2 und die freiwillige Feuerwehr Voxtrup unter der Leitung von Brandamtmann Thomas Heyken. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Eversburg und Beamte des Tagesdienstes besetzten in der Zeit die Feuer- und Rettungswache.

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